Die Konzentration der in Cuvetten von 10 mm Durchmesser zu rnessenden Losungen (hier die Carotinoid-Losungen) werden (wegen der begrenzten Gultigkeit des Beer'schen Gesetzes) zweckmassig so gewahlt, dass man sich zwischen 2 und 7 Loviboncl-Einheiten halt. Bei fast allen Carotinoiden sind die unmitt
Pflanzenfarbstoffe IX. Zur Kenntnis des Crocetins und Lycopins
β Scribed by P. Karrer; A. Helfenstein; Rose Widmer
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1928
- Tongue
- German
- Weight
- 555 KB
- Volume
- 11
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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β¦ Synopsis
Zur partiellen Reduktion des Safranfarbstoffes (Crocetins) hat sicli Titantrichlorid als Ueeignct erwiesen. Wenn man auf die wasserige Losung von Crocetmnatriuni, die 1 Mol Wasserstoff entsprechende Menge Titantrichlorid und gleichzeitig das zur Neutralisation erforderliche Ammoniak in der Warme einwirken lasst, so wird der Farbstoff in ein prachtvoll krystallisiertes Dihydroderivat, das a-Dihydro-crocetin ubergefuhrt (vergl. Fig. 2 wciter unten). Es besitzt nicht mehr die orangerote Farbe des Safram, soridern Fieht schwefelgelb aus. Sein Schmelzpunkt liegt bei 192--193O, also ca. 80Β° tiefer als tlerjenige des a-Crocetins. Am hesten krystallisiert es, und zwar in breiten, z. T. z u Buscheln vereinigten Nadeln aus Ather*), in welchcm esim Gegensatz zum a-Crocetin -loslich ist. Auch von anderen organischen Losungsmitteln wie Alkohol, Eisessig, Essigester wird es vie1 leichter als a-Crocetin auf genommen.
Die Weiterredaktion des Dihydro-crocetins mit Titantrichlorid qeht schwieriger von statten. Bei Verwendung von 4 Mol TiC1, auf I) E. Knecht, B. 36, 168 (1903).
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In verschiedenen friiheren Arbeiten2) lia ben \sir niitqcteilt, dass bei der Oxydation TTon Carotin mit Ka liurnperiuaiiga~~at zuiidcliht tbvws Jonon, erkannt am charakteristischeri Geruch, hicranf eiiie Reihe 1 on Dicarbonsauren, namlich a , or-Dimethyl-glutarsam e, x. x-Dimethylherniteinsaure uncl
Die vorzuglichen Resultate, die bei (ler Aufspaltung der Ftiirke mit Acetylbromid erhalten wurden2), lie n den JTunsch aufkominen, auch die Cellulose in dieser Richtung zu prul'en. Daher haben wir Baumwolle teils rnit trockenem, teils mit eisessighaltigem Acetylbromid bei verschiedenen Temperaturen