Organische Fluorverbindungen, IV1). Carbonyl-Fluorolefinierungen
✍ Scribed by Machleidt, Hans ;Wessendorf, Richard
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1964
- Weight
- 485 KB
- Volume
- 674
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Eingegangen am 31. Oktober 1963 Bromfluoressigsaureathylester und Triathylphosphit geben bei 150 -160" eine Amusow-Reaktion unter Bildung von Carbathoxyfluormethyl-phosphonsaurediathylester, dessen Carbanion XI11 rnit Aldehyden zu cis-und mit Ketonen zu a.P-ungesattigten cis-+ trans-a-Fluor-carbonsaureestern reagiert. Durch Reduktion mit LiAIH4 werden hieraus Fluorisoprenole erhalten. Andere Verfahren zur Darstellung dieser Fluorolefine durch Verwendung von Fluoroxalessigsaureester (iiber P-Fluor-a-keto-y-lacton-P-carbonsaureester) oder Bromfluoressigsaureester (iiber a-Fluor-P-hydroxy-carbonsaureester) werden besprochen. Die Synthese Fluor-substituierter Isoprenoide gelingt durch Carbonyl-Olefinierung geeigneter Fluorketonez). Der induktive Effekt des Fluorsubstituenten (oI = +0.52)3) kann AnlaB zu abweichenden Wirkungen biologisch aktiver Isoprenoide geben4). Gleiches Interesse beanspruchen Isoprenoide rnit olefinisch gebundenem Fluor. Der F-Substituent kann neben dem induktiven einen ausgepragten Resonanzeffekt ((zR = -0.40)3) auf x-Elektronensysteme ausiiben. Fluorisoprenoide dieses Typs sollten durch Reaktion geeigneter C3-, c8-oder C13-Ketone rnit F-haltigen C2-Komponenten zuganglich sein.
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