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Neuzeitliche Technologie der Fette und Fettprodukte VI: Die Rohstoffquellen

โœ Scribed by Kaufmann, H. P. ;Thieme, J. G.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1954
Weight
836 KB
Volume
56
Category
Article
ISSN
0931-5985

No coin nor oath required. For personal study only.

โœฆ Synopsis


a u f m a n n Unter Mitarbeit von Dr. J . G . T h i e m e

Aus dem Deutsdcen lnstitut f u r Fettlorschung, Miinster {West 1.) E i n j i h r i g e P f l a n z e n Die Samen einer verhaltnismaDig kleinen Anzahl von Pflan-Zen bilden die eigentlichen ,Ulsaaten", die den weitaus g d 3ten Teil des menschlichen Bcdarfs an pflanzlichen Fetten dekken. Es handelt sich hierbei fast ausschliedlich um Kulturpflanzen; wildwachsende Pflanzen und ihre ,:Sammelfriichte" spielen in dieser Gruppe kaum eine Rolle. Die Einteilung erfolgt im folgenden nadi Familien, da die Zusammensetzung der Samenole innerhalb derselben Familie verhiltnismiDig einheitlich ist. Der Einfachheit halber werden die Familien in der alphabetischen Reihenfolge ihrer lateinischen Namen gebracht. Die wichtigeren Ulsaaten werden von nur 10 Familien geliefert; mit einigen weniger wichtigen sollen nachstihend insgesamt 16 verschiedene Familien besprochen werden.

12. Compositen oder Korbbliitler, Compositae

Der wichtigste Vertreter der Compositen ist die S o n n e nb l u m e ; daneben spielen auch der S a f l o r , die U l m a d i e und die N i g c r s a a t eine bescheidene Rolle. Die Familienihnlichkeit zeigt sich auch in den Friichten, die (falschlidi) meist Samen genannt werden: es sind einsamige NiiDchen, deren S h a l e aus der verwachsenen Frucht-und Samenhaut besteht. Die Samenole der Compositen gehiiren zu der groDen Gruppe der UlsiureLinolsiure-Ule, innerhalb derer sic durm einen verhaltnismaDig hohen Gehalt an Linolsiare ausgezeichnet sind. Bei manchen Vertretern kommen auch geringe Mengeq Linolensaure vor, jedoch nicht genug, urn ihnen gute trodtnende Eigenschaften zu verleihen. Die Compositeniile kijnnen deshalb als halbtrodtnend bezeichnet werden. Konstanten, Kennzahlen usw. der wihtigsten Vertreter dieser Familie sind in Tab. 29 zusammengestellt. a) Sonnenblume, Helianthus annus L. Von den etwa 50 Arten der Gattung Helianthus hat nur H . annus Bedeutung als Ulpflanze. Die Heimat ist die Westkiiste Amerikas, Wildformen kommen in Mexiko und Peru vor. Nach Europa kam die Sonnenblume um 1570 als Zierpflanze as. Die Sonnenblume hat keine PfahlwurzeI 'und neigt deshalb, auch infolge ihrer betrachtlichen Hohe, zu Windbruch. Der unverzweigte, behaarte Stengel wird 1 bis 3 -m hoch und bis


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in Siideuropa (Italien, Ungarn), j e nach Sorte5\* und Klima in den verschiedensten Formen auf, von einjahrigen, etwa 2 m hohen Pflanzen bis zu mehrjahrigen, 10 bis 12 m hohen Biumen. Auch die Farbe der Stimme, Grode und Farbe der meist gesprenkelten Samen wechselt stark. Die Blatter sind grod, sech

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