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Möglichkeiten des Umweltschutzes bei der physikalischen Raffination und Fettsäuredestillation

✍ Scribed by Stage, H.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1982
Weight
830 KB
Volume
84
Category
Article
ISSN
0931-5985

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Abstract

In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, wie sich die heutigen gesetzlichen Auflagen für Abwasser und Abluft im Bereich der physikalischen Raffination, der Speiseöldesodorierung, der Geradeausdestillation und der Fettsäurefraktionierung im Hinblick auf den hierzu erforderlichen Aufwand an Betriebsmitteln und Apparaturen erfüllen lassen. Bestimmend für die resultierenden Umweltbelastungen sind neben der apparativ beeinflußbaren Dichtigkeit der Anlage Zusammensetzung und physikalische Eigenschaften der Komponenten der jeweils anfallenden und letzten Endes vom Vakuumaggregat abzusaugenden Dämpfe. Besondere Bedeutung haben in diesem Zusammenhang Inertgas‐ und Wassergehalt einerseits sowie ihr Kondensationsverhalten andererseits. Die hier bestehenden wechselseitigen Beziehungen werden an Hand von Beispielen aus den Bereichen der physikalischen Raffination und Desodorierung von Ölen sowie Geradeausdestillation und Fraktionierung von Fettsäuren erläutert. Da gesättigte Reinprodukte der höheren Fettsäuren die höchsten Erstarrungspunkte aufweisen, vertragen sie die geringste Inertgasbelastung in Form von Trägerdampf und sollten daher möglichst ohne Treibdampf destilliert werden. Die Kristallisationseigenschaften sowie Wasserlöslichkeiten der anfallenden Destillate der physikalischen Raffination, Öldesodorierung sowie Fettsäuregeradeausdestillation bestimmen die gerade noch zulässige niedrigste Abgastemperatur nach der Kondensation und damit die Menge an leichten Anteilen, die mit den Inertgasen einschließlich des benutzten Trägerdampfes in das Vakuumsystem gelangen, um hier zusammen mit dem Wasserdampf niedergeschlagen zu werden.


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