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Mikrobielle Werkstoffzerstörung – Simulation, Schadensfälle und Gegenmaßnahmen: Mikrobielle Vielfalt auf Werkstoffen und Besiedelungswege

✍ Scribed by Priv. Doz. Dr. habil. Friedrich E. W. Eckhardt


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1994
Tongue
German
Weight
538 KB
Volume
45
Category
Article
ISSN
0947-5117

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Abstract

In dieser kurzen Übersicht wird aufgezeigt, daß Werkstoffe grundsätzlich auf ihrer Oberfläche und bei vorhandener (Mikro) Porosität auch Zentimeter tief mit verschiedensten Mikroorganismen (Bakterien, Pilzen, Algen) besiedelt sind. Eine Besiedelung anfänglich unkontaminierter Flächen–und ein „Nachimpfen”︁ bereits besiedelter Stellen – erfolgt auf verschiedenste Weise durch Luft‐, Staub‐ und Regen‐Immissionen, aber auch durch Vögel, Insekten und andere Kontakte, u. U. über viele Kilometer hinweg. Ein Anwachsen der verschiedenartigen Mikroorganismen auf frischem Material sowie eine Zellvermehrung ganz allgemein auf und in Werkstoffen ist von einem passenden und ausreichenden Nährstoffangebot sowie von zuträglichen Milieubedingungen abhängig, besonders von genügend Feuchtigkeit. –Eine Schädigung (Verfärben, Korrosion usw.) wird meist nur von einigen dort siedelnden Mikroorganismenarten bewirkt; die „Begleitorganismen”︁ können these allerdings in ihren Aktivitäten unterstützen. Voraussetzung für eine merkliche Schädigung von Werkstoffen ist, neben der spezifischen Eigenschaft zur Stoffveränderung, das Vorhandensein einer relativ großen Anzahl aktiver Zellen.


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