## Abstract Kohlenwasserstoffe werden von einer großen Anzahl von Bakterien, Hefen und fadenförmigen Pilzen angegriffen und als Kohlenstoff‐ und Energiequelle genutzt. Vom Abbau betroffen sind Rohöle, Raffinationsprodukte sowie alle Stoffe und Stoffgemische, die die genannten Verbindungen in nennen
Mikrobielle Werkstoffzerstörung – Schadensfälle und Gegenmaßnahmen für Kunst- und Naturstoffe: Mikrobielle Zerstörung von Kunststoffen
✍ Scribed by Dipl.-Biol. M. Pantke
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1994
- Tongue
- German
- Weight
- 842 KB
- Volume
- 45
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Abstract
Die großtechnische Produktion synthetischer Kunststoffe beginnt in den dreißiger Jahren. Die vielseitige Verwendbarkeit der neuen Werkstoffe wird durch die Anwendung neuer Verarbeitungstechnologien und vor allem durch den Einsatz spezieller Mischungskomponenten erreicht, welche dem Material die in den verschiedenen Anwendungsbereichen gewünschten Eigenschaften verleihen. Mit zunehmender Verbreitung mehrten sich Literaturhinweise auf Schadfälle in Folge eines mikrobiellen Befalls. Die Befallsmechanismen sind inzwischen größtenteils bekannt, die häufigsten Schäden sind Oberflächenbewuchs, Materialverfärbungen sowie Veränderungen der mechanischen oder elektrischen Eigenschaften. Um schon vor einem Praxiseinsatz die Haltbarkeit abschätzen zu können bzw. Aussagen über die Schutzwirkung zugesetzter Biozide zu erhalten, wurden nationale und internationale Prüfnormen erarbeitet. Eine Reihe von Prüfnormen wird vorgestellt und die verwendeten Prüfkriterien hinsichtlich ihrer Aussagefähigkeit diskutiert. Anschließend wird über die Aktivitäten der Plastics Project Group der IBRG berichtet. Diese Arbeitsgruppe hat in den letzten Jahren eine Reihe internationaler Ringversuche mit dem Ziel durchgeführt, bestehende Standards hinsichtlich der Reproduzierbarkeit ihrer Ergebnisse zu überprüfen und Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten.
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