Ein kathodischer Korrosionsschutz lie@ dann vor, wenn das Schutzpotentialkriterium erfiillt ist. Dabei muB das RohrlBoden-Potential negativer als das Schutzpotential sein. Bei ubenvachungsbedurftigen Anlagen ist dies regelmiiSig nachzuweisen. Schutzpotentiale werden in Regelwerken angegeben (z.B. DI
Kathodischer Korrosionsschutz und Korrosionsschutzbeschichtungen in Meerwasser
✍ Scribed by Ing. D. Kuron; Dr. F. Welder; Prof. Dr. H. Gräfen
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1984
- Tongue
- German
- Weight
- 817 KB
- Volume
- 35
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Stand der Technik ist, Schiffe und Unterwasserbauten mit einer mehrschichtigen Korrosionsschutzbeschichtung aus organischen Beschichtungsstoffen zu versehen und mit kathodischem Korrosionsschutz (galvanische Anoden, Fremdstrom) auszuriisten. In der Praxis hat sich gezeigt, daB die Korrosionsschutzbeschichtungen unter den Bedingungen des kathodischen Korrosionsschutzes zu Blasenbildung neigen und damit die Mdnahmen des passiven Korrosionsschutzes in Frage stellen konnen.
In einer Parameterstudie rnit dem Bindemittel Chlorkautschuk wurde geklart, welchen EinfluR die Rezeptur (Formulierung) -Pigmente, Fiillstoffe, Weichmacher, Losungsmittel, Pigmentvolumenkonzentration, Trocknungszeit, Schichtdicke, mitlohne Fertigungsbeschichtung -auf die Blasenbildung hat.
Fur die Laborversuche mit Priifzeiten bis zu 18 Monaten wurde eine automatisch arbeitende Priifeinrichtung geschaffen, in welcher die beschichteten Probeplattenunlegierter Stahl, 100 X 150 X 3 mm3in beliiftetem kiinstlichem Meerwasser nach ASTM D 1141-75 unter den Bedingungen des kathodischen Schutzes bei Schutzpotentialen von UH = -850 und -950 mV gepriift wurden.
Bei Anwendung der Ergebnisse der Parameterstudie lassen sich rnit dem Bindemittel Chlorkautschuk Beschichtungsaufbauten formulieren, die sefbst bei einem kathodischen Uberschutz von bis zu UH = -950 mV keine Blasen bekommen.
Die Ergebnisse lassen sich auf andere Bindemittel -Epoxid, PUR
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