Die durch Oxydation von A'; 3; 5(10); 16-Oestratetraen bzw. A\*; l6-3-Keto-androstadien rnit Benzopersaure gebildkten 16,17-Oxyde liefern bei der Reduktion rnit Lithiumaluminiumhydrid 17a-Oxy-Derivate. Dadurch wurde gezeigt, dass in Ubereinstimmung rnit neueren Anschauungen uber den sterischen Verla
Intermediosid (Substanz Nr. 761). Glykoside und Aglykone, 74. Mitteilung
✍ Scribed by J. P. Rosselet; A. Hunger
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1951
- Tongue
- German
- Weight
- 405 KB
- Volume
- 34
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
HELVETICA CHIMICA ACTA.
126. Intermediosid (Substanz Nr. 761) ').
Glykoside und Aglykone, 74. Mitteilung2) von J. P. Rosselet und A. Hunger. (20. IV. 51.) Aus den Samen verschiedener Strophanthusarten ist ein Glykosid isoliert worden, das provisorisch als Substanz Nr. 761 bezeichnet wurde. Bisher ist nur die Isolierung aus S. Gerrardi #tapf3) und S. Courmontii XacZ. 4, beschrieben worden. Spurenweise findet es sich auch in S. sarmentosus P. DC. aus dem westlichen Teil der Elfenbeinkuste, dem Gebiet des Mt. Nimba, Sierra Leone und Franz. G ~i n e a ~) ~) . Besonders reichlich ist es in den Samen von S. intermedius Pas5) und S. amboensis (Schinz) Efigl. et Pas5) enthalten. Da es sich um ein neues Glykosid handelt und da es zuerst aus S. intermedius isoliert wurde5), dessen Samen besonders vie1 davon enthalten, wird es von nun an als Intermediosid bezeichnet. Aus den analytischen Befunden wurde fur Intermediosid die Summenformel C,,H,,O,, mit einer Methoxylgruppe abgeleitet 3). Die positive ~ZeZZer-Kiliafii-Reaktion machte es wahrscheinlich, dass es sich um ein Glykosid eines 2-Desoxyzuckers handelt. Daher wurde jetzt die hydrolytische Spaltung unter milden Bedingungen versucht. Sie gelang sehr glatt. Intermediosid liess sich durch kurzes Kochen mit 0,05-n. H,SO, in 50-proz. Methanol vollstiindig spalten. Das kristallisiert erhaltene Aglykon erwies sich als identisch mit Sarverogenin (TI). Bur Sicherung des Resultats wurde noch das Dibenzoat (111) bereitet. Auch der bei der Hydrolyse erhaltene Bucker konnte in Kristallen erhalten werden. Durch Impfprobe, Analyse, Drehung und Mischprobe liess er sich mit D-Diginose (IV) identifizieren. Zur Charakteril ) Auszug aus D k . J . P . Rosselet, die demniichst erscheint.
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