K i e in der Reihe des Pseudoazimidobenzols berichten wir auch hier zunachst iiber das dem ,q-Xaphthol vergleichbare AT-Phenylurinridophenol (I) und seine Umwandlungen. Das 2-Ox~-5-phen~l-ai~midobenzol1) (I) haben wir wieder aus der entsprechenden, bereits von S i e t z k i 3 ) beschriebenen dmidov
II. Untersuchungen in der Reihe des N-Phenylpseudoazimidobenzols
โ Scribed by Fries, K. ;Roth, E.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1912
- Weight
- 995 KB
- Volume
- 389
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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โฆ Synopsis
F r i e s und RotJi, Untersuchungen 11. Untersuchungen in der Reihe des N-PhenyIpseudoazimidobenzols ;
von K. Fries und E. Roth.
Die vorliegende Untersuchung zerfallt in zwei Teile; der erste beschaftigt sich mit dem 2-Ozy-plienylpseudo- azimidobeiizol und seinen Unwandlungsprodukten, der zweite betrifft die Darstellnng des I,J-DichZor-2,3-dioxy- phenylpseudoazirnidobenzols.
Das 2-Ozy-phenylpseudoazimidobenzol wurde aus der entsprechenden 2-Amidoverbindung l) gewonnen. Die Diazotierung und das Verkochen galingen nur in sehr stark schwefelsaurer LBsnng, da das schwerlosliche Diazoninmsulfat des Phenylpseudoazimidobenzols durch Wasser, j a selbst durch verdiinnte Schwefelsaure ('/, n), unter Bildung brauner, amorpher Produkte zersetzt wird, die auch mit konz. Sauren die Diazoninmverbindung nicht zuriickbilden.
Aus den Erorternngen in dem vorausgeschickten allgemeinen Teil ersieht man, dab das Phenylpseudoazimido- phenol dem P-Nc~plitliol an die Seite zii stellen ist. Urn eine Il'iederholung ZII vermeiden, verweisen wir auf die dortigen Angaben iiber den I'erlanf der Einwirkung von Chlor auf die Oxyverbindnng nnd ron Salpetersaure auf ihr Chlorderivat.
DaS in dem Chloroxypsendoazimidobenzol das Halogen die 1-Stellnng einnimmt, konnte nicht unmittclbar bewiesen werden. Die Tatsache aber! (la13 das 2-Amidophenylpseudo- atimidobenzol Chlor in 1-Stellung aufnimmt, IaDt keinen Zweifel, da13 dies auch bei der Oxyverbindung der Fall ist.
Von den beiden Formeln, die fur das bei der Chlorierung des Amins entstehende Chloramidoderivat in h' c1 I) Kehrmrtnn und M e s s i n g e r , Ber. d. d. chem. Gee. 26, 898 (1892). Z i n c k e und S c h s r f f , diese Annalen 370, 302 (1909). in der Reiiie des N-Phenylpseudoarimidobenrols. 31 9 Frage kommen, lieD sich die zweite ausschlieben. Sie kommt mit Sicherheit einem von S c h a r f f ' ) beschriebenen Chloramido-phenylpseu~oarimiriobcnrol zu , das verschieden ist von dem durch Kinwirkung von Chlor auf die Amidoverbindung erhaltenen. Das aus dem Bromphenylpseudoarimidophenol (I) mit Salpetersaure entstehende Nitrobromketon (11) ist bestandiger wie die entsprechende Chlorverbindung und darum auch leichter rein zii erhalten. J h NO, N I5r N / \ ' \ OH c6H6N( I),) % t N N I I1 Es geht mit Alkalien, wahrscheinlich unter Abspaltung von nnterbromiger Saure, in 1-Nitrophenylpseudo-aximidoptienoI (111) uber. Beim Kochen in Benzollosung wandelt es sich unter Entwicklung nitroser Dampfe und von Brom glatt in tlas Phenylpseudoazimidochinon (IV) um.
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