Heterocyclen als Liganden, V: Synthese und Charakterisierung von 2,3,4,5-Tetramethyl-1-azaferrocen
✍ Scribed by Kuhn, Norbert ;Schulten, Michael ;Zauder, Edgar ;Augart, Norbert ;Boese, Roland
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1989
- Tongue
- English
- Weight
- 575 KB
- Volume
- 122
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Die Synthese von C5HSFe(C4Me4N) (7) gelingt durch Deprotonierung des Pyrrol-Komplexes [C5HSFe(C4Me4NH)JBF4 (6). Komplex 7 entspricht in seiner Stickstoff-Basizitiit den Alkylpyridinen (pX, = 7.2). Durch Umsetzung mit Lewis-Sluren werden die Addukte [C5HsFe(C4Me4NR)]+ [8, 9; R = CH3, C(0)CHjJ und CSH5Fe(C4Me4NE) [lo, 11; E = BH,, Fe(CO),] erhalten. Nach der Kristallstrukturanalyse ist der zu Pentamethylferrocen isostere Pyrrolyltrihydroborat-Komplex 10 ein Metallocen mit ekliptisch angeordneten Ringliganden. Der formale Austausch von CH-Bausteinen gegen Hetero-Elemente in (Cyc1opentadienyl)metall-Komplexen hat der metallorganischen Chemie ein weites Betatigungsfeld erschlossen. In der Reihe der heterocyclischen Liganden mit Fiinfring-Struktur spielt auf den ersten Blick iiberraschenddas Anion des Pyrrols (1) eine vergleichsweise untergeordnete Rolle und steht deutlich im Schatten der Koordinationschemie des Phospholid-Liganden 2. So ist iiber das seit fast 25 Jahren bekannte Azaferrocen (3)*,,' und seine Derivate nur wenig berichtet worden; dies mag rnit der hohen Tendenz des koordinierten Pyrrolids 1 zur q5-q1-Umlagerung und der hierdurch eingeleiteten Bildung von Ferrocen zusammen-hangen4'. Wir fanden kiirzlich, daD die Koordinierung von Pentamethyl-pyrro15' zu im Vergleich rnit der Stammverbindung bzw. N-Methylpyrrol wesentlich stabileren Komplexen fiihrt. Die Synthese eines Azaferrocens rnit permethyliertem Pyrrolid-Liganden sollte deshalb die gezielte Untersuchung der Eigenschaften von Azaferrocenen erleichtert. ' J = 97.7 Hz). Weitere NMR-Daten siehe Tab. 1. -MS (70 eV): m/z (%) = 257 (Mi, 12), 243 ( M + -BH], 100), 228 ( M + -BH,, Me, 5), 178 ( M + -BH3, Cp, 9), 122 (C4Me4N+, 19), 121 (M+ -BH,, C4Me4N, 19).
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