An Thermoactinom.yces aulgaris wird die Bildung und Ausscheidung von extrazellularen Proteasen in1 Verlauf der Kult'ivierung in qualit'ativer und quantitativer Hinsicht untersucht. Die nach verscliiedenen Zeiten entnommenen Kulturfiltrate werden frakt'ioniert (8lkoholfallung, Chroniatographie an Sep
Gewinnung und Charakterisierung von Proteasen aus Thermoactinomyces vulgaris. II. Selektion von leistungsfähigen Stämmen
✍ Scribed by Dr. P. Klingenberg; F. Zickler; A. Leuchtenberger; H. Ruttloff
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2007
- Tongue
- English
- Weight
- 801 KB
- Volume
- 19
- Category
- Article
- ISSN
- 0233-111X
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✦ Synopsis
Eine fortlaufende Selektion prot.eolyt,isch akt)iver Stainme von ThelNioactinonil/ces culgnris auf der Gruiidlage der nat'iirlichen biologischen VariabilitLt, verbunden mit einer Konservierung der Sporen an Luvos-Heilerde fuhrt zu st,abilen und leistungsgesteigerten Selekt.anten. Es gelingt, die Proteaseaktivit.at des Wildstanimes von clurchschnittlich 130 TE uin den Faktor 8 zu steigern. Fiir die Beimpfung von Schuttelund Submerskulturen ist ein Sporentiter von 10: je nil Niihrmedium ausreichend. Die konveiitionelle ;;Iet,liode des Agitrdiffusionsplattentestes mit, Casein als Snbstrat ist fur die Vorauswnhl potentieller Prot'easebildner geeignet. AaOerdeni ist nach erfolgter Vorauswahl ein quantitativer Kachweis der in Snbmersknltur gebildeten Protesseakt,ivitat notmendig.
\Vie hereits a n anderer Stelle ausgefiihrt, wurde (KLINGEKBEEG 1975, RUTTLOFF rt al. 1978), gcwinnen t8hermost~ahile estrazellulare Proteasen zunehniend das Interesse dcr Kiocheniie sowie der enzynianwendenden Industrie, insbesondere iiii Bereich der ~ahrungsgiiterwirt~schaft~. Hierbei enipfiehlt es sich, zwischen therinostabilen und t'hermophilen Enzyrnen zu unterscheiden. Die erstgeiiannten besitzen definit'ionsgeniaB eine erhohte Hitzeresistenz : unter den Ietzfgenannten versteht nmn solche Enzyme, deren Wirkungsoptimuni generell bei hoheren Teiriperaturen liegt, die also ini niedrigen Bereich nur eine geringe Aktivitat entfalten. Vielfach sind thermophile Enzyme zrigleich thermostabil und unigekehrt', bzw. es gibt flieBendeofbergange zwischen beiden Fornien.
Zur Gewinnung solcher Enzyme werden vorrangig t)herniophile Mikroorganisinen herangezogen. Aus i'l'ildst&irnnien mit im allgemeinen geringer Enzymaktivitat werden Selrkt'ant'en oder Mutanten niit reproduzierbar hoher Biosynt'heseleistung geziichtet.. Fiir diese St'amnie sind geeignete Konservierungsniethoden auszuwahlen, uni das erzielte Leistungsvermogen iiher einen langeren Zeit'raiim zu erhalt'en.
Bitch wie vor werden in der antibiotika-und enzymherstellenden Indust,rie phanotypische Opt'iinierungsverfahren niit Erfolg zur Verbesserung der Leistungsfahigkeit der Mikroorgaiiisiiien genutzt. Trotz umfangreicher Kenntnisse iiher den genetkchen St'at'us einiger spezieller Mikroorganismen, wie z. B. Escherichia coli iind Bacillus subtilis, fehlenErfahriingen bei derMehrzah1 der industriell genutzten Stamme, was fiir ihre gezielt'e genetische Bearbeitung von Nachteil ist. Die genotypische Optiinierung konzent'riert sich nach Angaben der Literatur noch imnier auf die Mutation unter Einsat'z cheniischer und/oder physikalischer Mutagene sowie auf die Selektion von Spont'anniutanten (CALAM 1970). Zur Zeit kann weder der Selektion von Spontanniutant'en nor11 der Anwendung von Mutagenen der Vorzug gegeben werden (ALIRHANIAN 1973, PARDEE 1973). Jede dieser Methoden besitzt Vorund Nacht'eile, so daLS iiii Einzelfall iiber den Einsat,z der jeweils hesten Methode entschieden werden iiiufi. Fiir Thepmo-
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## Abstract Es wird ein Literaturüberblick zur Gewinnung und Charakteristik von Proteasen aus thermophilen Mikroorganismen gegeben. Nach einem allgemeinen Überblick zur Problematik der Thermophilie wird auf die von Schimmelpilzen und Bakterien produzierten proteolytischen Enzyme eingegangen. Besond
Unter Einsatz von The~~)ioacfi7iottiyces vulgnris nerden auf der Basis von irn Labor durchgefiihrten Voruntersuchnngen 'die Kult8urbedingangen ziir Gewinnung einer therrnostabilen Protease in 3 0 -1 -W d ~~~o ~-F e r m e n t o r e i i optirniert. hi Verhufe der Untersuchungen gelingt es, die prot,eo