Auf Grund des 6 5 Nrn. 2, 4, 5 und des 6 20 des Lebensmittelgcsetzes in der Fassung vom 17. Januar 1936 (RGB1. I S. 17) wird verordnet: 6 1 (1) Lebensmittel, deren Vitamingehalt ganz oder teilweise auf einem Zusatz von natiirlichen oder synthetischen Vitaminen oder von besonders vitaminreichen Stof
Die Lebensmittel-Gesetzgebung auf dem Gebiet der Nahrungsfette X: Die Vitaminierung der Margarine im Spiegel des Lebensmittelrechtes, 1. Teil
β Scribed by Heesch, A.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1954
- Weight
- 724 KB
- Volume
- 56
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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β¦ Synopsis
altersma5igen Zusammensetzung des Fanges. Der zufillige Reiseweg spielt daher eine groi3e Rolle, und man mu5 sich infolgedessen hiiten, dem Einzelergebnis einer Flotte zu groi3e Bedeutung beizumessen. Es ist vielmehr auf die allgemeine Entwidtlungstendenz zu achten, wobei man vcrsuchen mu5, die einzelnen Faktoren zu einem Gesamtbild zu vereinigen. Der jihrliche Abfang von 14000 bis 18000 Blauwalen seit 1932/33 konnte anscheinend trotz der einschneidenden Schonmafinahmen nicht allein durch Zuwachs gededtt werden, sondern fiihrte zu einem gewissen Abbau des vorhandenen Restandes. Heute wissen wir auf Grund neuerer Untersuchungcn, da5 die Geschlechtsreife der Wale nicht nach dem zweiten Jahr einsetzt, sondern wahrscheinlich erst nach dem dritten Jahr beginnt. Nach dem Krieg wurde einc Fangquote von 16000 Blauwal-Einheiten festgesetzt. Die Zahl der innerhalb dieser Quote in den letzten vier Jahren gefangenen Blauwale liegt zwischen 5124 und 7399 Blauwalen pro Fangzcit. Nach unseren heutigen Kenntnissen diirfte der A b s h i 3 von 6000 Blauwalen z.Z. die Hochstgrenze fur diese Art sein. Eine wirkliche Innehaltung der Bestimmungen diirfte dem Bestand eine ge- wisse Erholung gestatten. Etwas anders liegen die Verhdtnisse fur den Finnwal. Ein jrihrlicher Abfang von ungefahr 10000 Finnwalen bis zum Jahre 1935/36 war fur den Bestand ansdieinend ohne merkliche Schadigung tragbar. Dann kamen die beiden nachsten Jahre 1937/38 und 1938/39 mit Ausbeuten von uber 19000 und 26 000 Walen. Nach den deutschen Untersuchungen konnte kein Zweifel dariiber bestehen, dal3 diese hohen Ausbeuten nur mit einer erheblichen Einschmelzung des Bestandes erkauft werden konnten. I n den letzten 4 Jahren schwankte die Zahl zwischen 1 7 202 bis 20 520 Finnwalen. Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dal3 der Finnwal-Bestand betleutend besser ist als der Blauwal-Bestand. Ob diese hohe Abschuaziffer aber fernerhin ohne weitere Veranderung des Bestaiides durchgefiihrt werden kann, ist fraglich. Der Abschui3 von 16 000 diirfte fur die Erhaltung dcs Bestandes z. Z. die Hiichstgrenze darstellen. Der Budtelwal-Bestand ist wohl der gefahrdetste von allen Walbestanden, d a dieser W a l nicht nur in der Antarktis, sondern auch in den Tropen verfolgt wird. Eine Einschrlnkung des Fanges in der Winterzeit diirfte die beste Erholung dcs Bestandes gewahrleisten. In den letzten Jahren sind 1625 bzw. 2108 Tiere im Eismeer gefangen worden. Die Zahl von 1250 Walen in der Fangzeit diirfte z. 2. ebenfalls die Hiichstgrenze darstellen. Man mu5 damit redmen, d a 5 auf die Dauer die Zahl von 16 000 Blauwal-Einheiten j e Fangzeit, wenn man ernstlich pewillt ist, den Walbestand als Fettyuelle zu erhalten, nicht aufrechterhalten werden kann. Nach unserer Auffnssung diirfte z. Z. bei 15 000 Blauwal-Einheiten die Hochstgrenze je Fangzeit liegcn, die sich wie folgt verteilt: 6 000 Blauwale = 6 000 Blauwal-Einheiten 12.50 Buckelwale =-500 . 1
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