## Abstract Mit hochchromhaltigen Stählen (25 bis 30% Cr) die Kohlenstoff bis zu 1,64% und teilweise auch 20% Ni enthielten, wurden zahlreiche Korrosionsversuche in Salpetersäure bis zu 67% und bei Temperaturen bis zu den atmosphärischen Siedetemperaturen durchgeführt. Aus den erhaltenen Zahlen wur
Die Korrosion durch Salpetersäure auf hochlegierte Stähle
✍ Scribed by Dr. Johannes Bünger
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1958
- Tongue
- German
- Weight
- 820 KB
- Volume
- 9
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Abstract
Für härtbare und nichthärtbare Cr‐Stähle und für CrNi‐Stähle, teilweise mit weiteren Legierungselementen, wurden Korrosionsdiagramme mit Isokorrosionslininen für Salpetersäure bis 67% und bis zu den atmosphärischen Siedetemperaturen aufgestellt. Aus ihnen läßt sich die Korrosionsbeständigkeit der verschiedenen Stahltypen bei bestimmten Bedingungen ablesen.
Ein Teil der erhaltenen Korrosionswerte wurde dazu benutzt, um nach einer graphischen Methode den Einfluß der verschiedenen Legierungselemente zu trennen. Es ergab sich, daß die zur Passivierung notwendige Mindestmenge an Chrom mit der Konzentration der Säure und mit dem C‐Gehalt steigt. Aber auch nach Überschreitung dieser Grenze haben weitere Cr‐Zusätze einen korrosions‐mindernden Einfluß. Einen sehr starken, guten Einfluß hat Mangan, und zwar besonders stark in den Mengen bis 0,7%, so daß sich eine Überschreitung dieses Wertes empfiehlt. Ni, Cu und besonders Si erhöhen die Korrosion. Mo hat im allgemeinen keinen Einfluß, aber in 67%iger Säure bei Siedetemperatur fällt die Korrosion bei Mo‐Gehalten bis zu 2% etwas, um bei höheren Mo‐Gehalten wieder anzusteigen.
In verdünnten Säuren wurden in einem Konzentrationsgebiet bei Siedetemperatur Korrosionsversuche durchgeführt. Hierbei traten bei Cr‐Stählen in dem Gebiet zwischen 0,1 und 1,0 n hohe Korrosionsspitzen auf, wenn die Cr‐Gehalte nach Abzug des für die Chrom‐Eisencarbidbildung notwendigen Chroms unter 14,5% sanken. Diese Korrosionsspitzen liegen meist höher als die Korrosionswerte für 1,0 n‐HNO~3~. Bei den austenitischen Stählen tritt diese Erscheinung nicht auf, der untersuchte 18/8‐CrNi‐Automatenstahl mit S‐Gehalt hatte jedoch die Korrosionsspitze bei 0,1 bis 1,0 n Säure, auch war seine Korrosion in den konzentrierten Säuren viel stärker als bei den üblichen 18/8‐CrNi‐Stählen.
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