Die Korrosion durch Schwefelsäure
✍ Scribed by Johannes Bünger
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1956
- Tongue
- German
- Weight
- 838 KB
- Volume
- 7
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Abstract
Mit den hochlegierten Cr‐Ni‐Mo‐Cu‐Stählen, welche insbesondere bei Schwefelsäureangriff empfohlen werden, und mit modernen Mo‐haltigen Nickellegierungen wurden Korrosionsversuche über das gesamte Temperatur‐Konzentrations‐gebiet bis zu den atmosphärischen Siedepunkten durchgeführt. Die Resultate wurden in Form won Korrosionsdiagrammen dargestellt, wobei die Beständigkeitsgebiete durch Isokorrosionslinien abgegrenzt wurden. Die Cr‐Ni‐Mo‐Cu‐Stähleverhalten sich korrosionschemisch in Lösungen über 50% sehr ähnlich und sind in diesem Gebiet nur sehr beschränkt verwendbar. Dagegen sind sie bei niedrigeren Konzentrationen bis zu höheren Temperaturen technisch gut verwendbar, wobei sich die Grenzen der Verwendbarkeit im wesentlich nach dem Nickelgehalt richten.
Die hochlegierten Nickellegierungen weisen im allgemeinen eine erhöhte Schwefelsäurebeständigkeit auf, wobei für die Ni‐Mo‐Legierung 70/30 (Euzonit 70) im Gegensatz zu allen anderen untersuchten Werkstoffen gerade in dem Konzentrationsgebiet um 80% die beste Korrosionsbeständigkeit bis zur relativ hohen Temperaturen gefunden wurde. Diese Erscheinung wird mit dem geringen Eisengehalt der Legierung erklärt, die Gegenwart von Chrom hat in den Legierungen offenbar eine ähnliche Wirkung wie der Eisengehalt.
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## Abstract Für härtbare und nichthärtbare Cr‐Stähle und für CrNi‐Stähle, teilweise mit weiteren Legierungselementen, wurden Korrosionsdiagramme mit Isokorrosionslininen für Salpetersäure bis 67% und bis zu den atmosphärischen Siedetemperaturen aufgestellt. Aus ihnen läßt sich die Korrosionsbestän