Korrosion nichtrostender Stähle und Nickelbasislegierungen in Salpetersäure-Flußsäure-Gemischen
✍ Scribed by Dr. E.-M. Horn; Dipl.-Ing. M. Renner; Dr. P. E. Manning
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1992
- Tongue
- German
- Weight
- 853 KB
- Volume
- 43
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Abstract
Bei Umsetzungen mit Salpetersäure ist stets eine mögliche Verunreinigung dieser Säure mit Fluoriden in Betracht zu ziehen.
Im Falle hochkonzentrierter Salpetersäure wird die Korrosion metallischer Werkstoffe durch kleine HF‐Anteile merklich verringert; dagegen greifen Gemische aus HF und (unter)azeotroper Salpetersäure überaus stark an: die Abtragung steigt mit zunehmender HNO~3~‐ und zunehmender HF‐Konzentration sowie zunehmender Temperatur deutlich an.
Untersucht wurden 12 nichtrostende Stähle und Nickelbasislegierungen. Bei konstantem HNO~3~‐Gehalt nimmt die Korrosion mit zunehmender HF‐Konzentration linear zu. Bei konstanter HF‐Konzentration (0,25 M) steigt die Korrosion mit zunehmender Salpetersäure‐Konzentration (0,3 bis 14,8 M) steil an und läßt sich durch einen Ansatz beschreiben, der sich durch Addition einer Gradengleichung mit einer – die änderung des HNO~3~‐Anteils berücksichtigenden – Hyperbel‐Gleichung ergibt.
Die beste Korrosionsbeständigkeit besitzen Legierungen mit möglichst hohen (bis 46%) Chrom‐Gehalten. Gut verwendbar ist die Legierung NiCr30FeMo (Hastelloy alloy G‐30).
📜 SIMILAR VOLUMES
## Abstract In vorliegenden Untersuchungen wird das Korrosionsverhalten des neu entwickelten hochlegierten austenitischen Stahles X 2 NiCrMoCu 25 20 sowie des austenitisch‐ferritischen Stahles X 2 CrNiMoCuN 25 5 in einer der Zusammensetzung und Konzentration einer Rohphosphorsäure angepaßten Phosph
## Abstract Das elektrochemische Verhalten der Stähle CrMnN 18 12 und CrNi 18 10 in Salpetersäure wurde mit den Methoden der potentiodynamischen Strom‐Potential‐Kurven, der Atomabsorptionsanalyse der Lösung und der Impedanzspektroskopie untersucht. Dabei wurde festgestellt, daß in salpetersauren Lö