## Abstract Für härtbare und nichthärtbare Cr‐Stähle und für CrNi‐Stähle, teilweise mit weiteren Legierungselementen, wurden Korrosionsdiagramme mit Isokorrosionslininen für Salpetersäure bis 67% und bis zu den atmosphärischen Siedetemperaturen aufgestellt. Aus ihnen läßt sich die Korrosionsbestän
Die Korrosion durch Salpetersäure auf hochlegierte Stähle II
✍ Scribed by Dr. Johannes Bünger
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1961
- Tongue
- German
- Weight
- 773 KB
- Volume
- 12
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Abstract
Mit hochchromhaltigen Stählen (25 bis 30% Cr) die Kohlenstoff bis zu 1,64% und teilweise auch 20% Ni enthielten, wurden zahlreiche Korrosionsversuche in Salpetersäure bis zu 67% und bei Temperaturen bis zu den atmosphärischen Siedetemperaturen durchgeführt. Aus den erhaltenen Zahlen wurden Beständigkeitsdiagramme mit Isokorrosionslininien gezeichnet, aus denen sich die Korrosionsbeständigkeit unter bestimmten Bedingungen für die einzelnen Stähle ablesen läßt. Am korrosionsbeständigsten erwies sich ein Stahl, der bei 0,1% C, 30 % Cr und 20% Ni enthielt. Dieser Stahl bekam auch nach einer thermischen Behandlung bei 680°C keine interkristalline Korrosion durch Salpetersäure 50% und 67% bei Siede‐temperatur.
Aus den Resultaten dieser Versuche und den Werten für Cr‐Stähle aus dem ersten Teil der Arbeit wurde für Konzentrationen von 30 bis 67% HNO~3~ bei Siede‐temperatur der Zusammenhang der Korrosion in logarithmischem Maßstab mit dem C‐Gehalt im Dezimalmaßstab graphisch dargestellt. Esergaben sich gerade Linien, d, h, der Einfluß sowohl des Kohlenstoffes als auch des Chroms wurde durch je eine Parabel aus‐gedrückt, für den Kohlenstoff mit der Konzentration steigend, für Chrom mit der Konzentration fallend. Beim Chrom ist vom Gesamtgehalt der an kohlenstoffgebundene Anteil abzuziehen, der etwa dem Carbid Cr~3~C entspricht und mit 13 × %C zu berechnen ist.
Der hohe Ni‐Gehalt von 20% hat auf die Höhe der Korrosion keinen merklichen Einfluß, und hieraus ergibt sich, daß es korrosionschemisch ohne Bedeutung ist, ob Ferrit oder Austenit im Gefüge vorliegt. Der wesentliche Bestandteil ist der ungebundene Cr‐Gehalt, der nach einem parabolischen Gesetz wirksam wird, aber nicht nach dem früher viel diskutierten n/8 Mol‐Gesetz.
Bei der graphischen Darstellung des Einflusses des Kohlenstoffes ergaben sich drei Parabeln, die für die Cr‐Gehalte 13%, 17% und 25% gelten. Unter 0,1% C ist für die Korrosionsbeständigkeit im wesentlichen nur noch der Cr‐Gehalt entscheidend.
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