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Der Einfluß der Begasung von Rohmais mit Phosphorwasserstoff auf die Ausbeuten und die Qualität der End- und Nebenprodukte

✍ Scribed by Lbm.-Chem. W. Kempf


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1961
Tongue
English
Weight
365 KB
Volume
13
Category
Article
ISSN
0038-9056

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Einleitung und Problemstellung

Entsprechend den in Deutschland bestehenden gesetzlichen Bestimmungen miissen importierte Getreitlepartien, sofern sie einen Kaferbefall aufweisen, unmittelbar nach Loschung der Ladung zur Abtotung der Kafer begast werden, bevor sie den Freihafen verlassen diirfen.' Es lag daher nahe, zu priifen, ob eine derartige Begasung die Qnalitiit des Getreides sowie insbesondere die Ausbeuten und die Qualitat der daraus hergestellten Erzeugnisse beeintriichtigt oder nicht.

Dieser Aufgabe hat sich im Jahre 1959 E. DREWS (1) im Rahmen eines Industrieauftrages angenommen und zu diesem Zweck einen kleberreichen auslandischen Qualitatsweizen, einen Inlandweizen sowie einen in. liindischen Backroggen mit Hilfe von Phosphorwasserstofftabletten in der den Anwendungsvorschriften entsprechenden Dosierung vierzehn Tage lang in luftdichten Behaltern begast. Nach der Begasung hat er die Getreidemuster weitere vienehn Tage lang beliiftet und dann auf ihren mikrobiologischm Zustand sowie auf ihre Keimfahigkeit hin untersucht. Dariiber hinaus hat er die aus den begasten Getreidemustern hergestellten Weizen-und Roggenmehle einer eingehenden chemischen, teigphysikalischen und baektechnischen Priifung untenogen, ohne jedoch einen merklichen EinfluB der Begasung mit. Phosphorwasserstoff auf die masgeblichen Qualitiitsfaktoren bei Brotgetreide und Brot.mehlen feststellen zu konnen (1).

Auch W. SEIBEL (2) hat nach der Begasung von Braugerste mit Cartos, einer Mischung von Bthylenoxyd mit Kohlendioxyd, keine Verminderung der Keimfahigkeit beobachten konnen.

Sowohl E. DREW (1) als auch W. SEIBEL (2) hatten sich jedoch bei ihren Begasungsversuchen auf die Verwendung von Brotgetreide und Braugerste beschrankt, also beispielsweise auch fur die Maisstarkefabrikation bestimmten Rohmais nicht in ihre Untersuchungen mit einbezogen. Da aber gerade in jungster Zeit verschiedentlich Maisimporte aus Afrika zum Teil erheblichen Kaferbefall aufwiesen und daher begast werden muBten, sind wir im vergangenen Jahr von seiten der Maisstarkeindustrie um eine gutachterliche Stellungnahme zu der Frage gebeten worden, ob die Begasung eines Tanganjika-WeiBmaises mit Phosphorwasserstoff die Aiisbeuten und die Qualitat der End-und Kebenprodukte beeintriichtigt oder nicht.

Durchfiihrung der Versuche

Bei dem uns eingesandten Untersuchungsmaterial handelte es sich einmal um ein Muster nicht begasten Tanganjika-WejOmaises und zum anderen um ein Maismuster der gleichen Partie, das, in einer uns allerdings nicht bekannten Dosierung, mit Phosphorwasserstoff begast worden war. Dariiber hinaus haben wir *) Auszug aus einem auf der Sttlrketagung 1961 in Detmold **) Nr. 2721 derveriiffentlichungen der Bundesforschungs-gehaltenen Vortrag. anstalt fur Getreidevemrbeitung in Berlin und Detmold.


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