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Chemische Vitamin A-Bestimmung

โœ Scribed by Plessing, H.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1958
Tongue
English
Weight
400 KB
Volume
2
Category
Article
ISSN
0027-769X

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โœฆ Synopsis


Chemische Vitamin A-Bestimmung * H. PLESSING Die klassische Methode von CARR und PRICE^ zur kolorimetrischen Restimmung von Vitamin A ist auch heute noch die gebrauchlichste, empfindlichste und sicherste clzemische Nachweismethodik fur Vitamin A. Die von CARR und PRICE erstmalig 1926 beschriebene Farbreaktion desvitamin A mit Antimontrichlorid ist in dennachfolgenden Jahren vielfach modifiziert worden. Der Nachteil dieser Methode besteht freilich vor allem in der Instabilitat des blauen Farbkomplexes, der innerhalb weniger Sekunden bis zur maximalen Starke entwickelt wird, um dann sofort uber Zerfallsreaktionen laufend an Intensitat zu verlieren. Dieser rasche Extinktionsabfall bedingt bei der Messung im Kolorimeter eine gewisse Schwierigkeit, da das Farbmaximum sich etwa 5-10 Sekunden nach der Reagenzzugabe zu der Vitamin A-Losung einzustellen pflegt, wobei dann auch sofort abgelesen werden muB. Eine Extinktionsermittlung so kurze Zeit nach Reaktionsbeginn verlangt naturlich, daB die Ausfuhrung der Reaktion von einer und die Ablesung der Extinktion von einer zweiten Person vorgenommen werden muB. Die CARR-PRICE-Reaktion ist aus diesen Grunden auch nach wie vor und immer erneut umstritten gewesen, und man hat mehrfach und wiederholt versucht, sie durch andere Reaktionen zu ersetzen, bei denen die Extinktion des gebildeten Farbkomplexes bestandiger ist. Auf unsere Arbeitsvorschrift zur Bestimmung von Vitamin A in Lebens-und Futtermitteln, die gleichfalls eine modifizierte Methode nach CARR und PRICE darstellt, soll hier nicht naher eingegangen werden, da sie in einer besonderen Broschiire2 ausfuhrlich beschrieben worden ist. Diese Arbeitsvorschrift soll zwecks Standardisierung der Vitaminbestimmungsmethoden zur Diskussion gestellt werden. Wir arbeiten hierbei mit Verseifung und Chromatographie, sowie nach wie vor in braunen Glasgeraten und unter Stickstoffschutz, da wir der Ansicht sind, dalj die beiden Faktoren des Licht-und Lufteinflusses doch nicht ganz vernachlassigt werden sollten. Die * Nach einem Vortrag, gehalten in Berlin (21. I. 1958) gelegentlich des Vitamin-Symposion der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin.


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