Vo r 1 ii u f i g e M i t t e i 1 u n g. ## Von August Thieneniann (Miill-ter i. W enn anch , besoiiders du rch F r i e d r i c h W.). Zschokka uhd seine Schule die Tiefeni'auns der Seeii in den letzton Jshren recht eingehend untersucht worden ist, so bind doch geradc fur eine Tiergruppe, die i
Beziehungen zwischen der Tiefenfauna subalpiner Seen und der Tierwelt von Kleingewässern des Hochgebirges
✍ Scribed by F. Zschokke
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1908
- Tongue
- English
- Weight
- 545 KB
- Volume
- 1
- Category
- Article
- ISSN
- 1434-2944
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✦ Synopsis
Die fiir den tiefen Grund der groDen Seen des Alpenrandes typische Fauna und die tierische Bevolkerung kleiner und kleinster Glacialgewasser des Hochgebirges zeigt in h e r Zusammensetzung eine gewisse Ubereinstimmung. Auf dieses uberrasehende faunistische Verhalten wies Verf asser schon vor geraumer Zeit hin, und bereits 1891 (13) sprach er die Vermutung aus, daB manche Tiefenbewohner der Randseen und gewisse Ufertiere der Hochalpen wohl aus der gemeinsamen Quelle einer stenothermen Glacialfauna hervorgegangen sein konnten. Am SchluB der Gletscherzeit hatten sich den Trummern dieser Tierwelt a19 Refugien die kalte Tiefenzone der groDen Seen und das eisige Wasser des Hochgebirgss geoffnet. Wiederholt fand die Hypothese spiiter weiteren Ausbau (14-17).
Sie stutzte sich hauptsachlich auf das gleichzeitige Vorkommen charakteristischer Pisidien, Oligochaeten und der Turbellarie Automolus an den beiden weiter voneinander abliegenden Lokalikaten , der Tiefsee und dem Hochgebirge, Eifrige faunistische Untersuchungen und die Fortschritte der Systematik, besonders im Gebiet der Hydrachniden und der Rhizopoden des SuBwassers, geben nun in sehr erwunschter Weise der Ansicht von den1 alten Zusammenhang der Wasserfauna des Gebirges und der tiefen Seeschichten neue Festigkeit.
Erst jungste Beobachtungen haben die eigentumliche Verbreitung der Wassermilbe Lebertia rufipes Kon. klargestellt. Das Tier lebt, wie nach einer neuen Methode durchgefiihrte Fange zeigten, in sehr groBer Individuenzahl in der Tiefe des Vierwaldstattersees. Es findet sich in allen Abschnitten des vielgestaltigen und reichgegliederten Gewgssers mit Ausnahme des Alpnacher Beckens, dem eine profunde Fauna uberhaupt fehlt. Von 30 m Tiefe an bis zum Absturz von mehr als 200 m gehort L. rufipes zu den gewohdiehsten Eracheinungen, und gerade in den betrachtlichsten
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