## Abstract Der beachtliche Aufschwung der Aromaforschung in den letzten zwei Jahrzehnten läßt sich anhand der Kenntnisse über die Zusammensetzung der Aromaspektren von Lebensmitteln auch zahlenmäßig belegen. Ursachen für die rasche Entwicklung sind die Einführung moderner chromatographischer und s
Bedeutung und weitere Entwicklung der Fischerei
✍ Scribed by Meseck, G.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1962
- Weight
- 543 KB
- Volume
- 64
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
Seit Beginn dieses Jahrhunderts hat sich die Seeund Binnenfischerei der Welt betrachtlich entwickelt. Von 1900 bis 1960 ist der Jahresertrag von 4 auf rd. 40 Mill. to gestiegen'>*, und man glaubt, dai3 bereits bis 1980 70 Mill. to erreicht werden konntenz. Ober die optimale Erzeugungsfahigkeit des Meeres und der Binnengewasser bestehen recht unterschiedliche Auffassungen. Die Schatzungen iiber die miiglichen Fischerei-Ertrage des Meeres bewegen sich zwischen 150 und 400 Mill. to jahrlich. Zu beriicksichtigen ist aber, dai3 nicht nur biologische, sondern auch wirtschaftliche Faktoren die optimale Fangmenge bestimmen. Trotz beachtlicher Fortschritte der Meeres-und Fischereiforschung sind immer noch groi3e Lucken vorhanden. Der bekannte Meeresforscher Revelle hat deshalb auch erklart, dai3 die Menschheit in den nachsten 10 Jahren mehr uber das Meer lernen miisse als seit Beginn einer Meeresund Fischereiforschung uberhaupt 4. Die Bedeutung des Meeres als Nahrungs-und Rohstoffquelle fur die schnell wachsende Menschheit ist im Vergleich zur Landwirtschaft lange unterschatzt worden. In einer Botschaft des Prasidenten der USA a n den Kongrei3 im Marz 1961 wurde aber betont, dai3 der Meeresforschung kunftig die gleiche Beachtung geschenkt werden musse wie der Raumforschung, denn die vermehrte Hebung seiner Schatze sei fur das kunftige Schicksal der Menschen in vielen Erdteilen geradezu entscheidend.
In den letzten Jahren haben besonders die Groi3machte umfangreiche Programme fur die Meeresforschung aufgestellt, und die internationale Zusammenarbeit unter weltweiten Aspekten ist sehr vie1 enger geworden. Das kam auch wahrend des ,,Internationalen Geophysikalischen Jahres" und durch die Bildung einer ,Intergovernmental Oceanographic Commission" bei der UNESCO zum Ausdruck. Wenn die umfangreichen Programme, deren Durchfuhrung bereits begann, betrachtet werden, dann gewinnt man den Eindruck, dai3 es sich hier um einen Wettstreit handelt, der nicht nur rein wissenschaftlichen Erkenntnissen dient, sondern hinter dem auch sehr nuchterne wirtschaftliche und politische Interessen stehen.
Schon der Ausgang von zwei internationalen Seerechtskonferenzen zeigte, dai3 vide Lander bestrebt sind, sich rechtzeitig einen moglichst gro5en Anteil an den Schatzen des Meeres zu sichern. Dies ist naheliegend, da man in der einschlagigen Literatur immer wieder auf die besorgte Frage stoflt, ob die N a h r u n g s e r z e u g u n g auf die Dauer mit dem geradezu explosiven W a c h s -' :. Nach einem Vortrag. den der Verfasser anladlich des 60jahrigen Bestehens der Deutschen Wissenschaftlichen Kommission fur Meeresforschung am 4. 1. 1962 in Kiel gehalten hat.
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