2-Thiocarbamoyl- und 2-Methylendithioderivate von 4,5-Dihydro-2H-3-benzothiepin-1-on und seinem Sulfon
✍ Scribed by Horst Böhme; Reinhard Malcherek
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1980
- Tongue
- English
- Weight
- 418 KB
- Volume
- 313
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
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✦ Synopsis
Abstract
Die aus den Anionen von 4,5‐Dihydro‐2__H__‐3‐benzothiepin‐1 ‐on (3a) und seinem Sulfon 3b durch Umsetzung mit Isothiocyanaten entstehenden 2‐Aryl‐ oder Alkylthiocarbamoylderivate 4 sind nach spektroskopischen Befunden die Z‐Isomere der chelatisierten Enolformen 5. Durch Thermolyse sind sie unter Eliminierung primärer Amine in 1,3‐Dithietanderivate 8 zu überführen. Thiophosgen reagiert mit 3a ebenfalls unter Bildung von 8a, mit 3b hingegen zum Thiokohlensäureester 12 ‐ Mit Schwefelkohlenstoff bilden die Anionen von 3a und 3b Mono‐ bzw. Dianionen 2 bzw. 1, deren Alkylierung zu Ketenmercaptalen wie 13, 14, 15 führt oder zu Dithioestern 7 und 1,3‐Dithietanderivaten 8. Aus 3a entsteht auch mit Dimethyltrithiocarbonat der Dithioester 7a, während mit S,S‐Dimethyldithiocarbonat der Thiolester 6a gebildet wird; beide Verbindungen sind nach spektroskopischen Befunden Chelate der Enolformen 10 bzw. 11.
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Lahn) Eingegangen am 5. Oktohcr 1978 4.5-Dihydro-2H-3-benzothiepin-l-on ( l a ) und scin Sulfon l b liefern einheitliche Oxime 2a und 2b der E-Form, aus denen durch Beckmann-Umlagerung die 4.1 -Benzothiazocinderivate 3a und 3b gehildet werden. Mit sekundaren Aminen kondensieren l a und l b zu den En