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1.4-Dipolare Cycloadditionen, I. Reaktionen der Azomethine mit Acetylendicarbonsäureester

✍ Scribed by Huisgen, Rolf ;Herbig, Klaus


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1965
Weight
783 KB
Volume
688
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Eingegangen am 24. Dezember 1964 Die 1.4-Dipolare Cycloaddition folgt dem Schema 4 + 2 + 6. Der 1.4-Dipo1, durch Elektronenliicke und Elektronenpaar in 1.4-Stellung gekennzeichnet, entsteht meist in situ durch Vereinigung einer elektrophilen und einer nucleophilen Mehrfachbindung. -3.4-Dihydroisochinolin tritt rnit Acetylendicarbonsaure-dimethylester je nach den Bedingungen zum 1 : 2-bzw. 2 : I-Addukt zusammen, deren Konstitution geklart wird. Aus Benzyliden-alkylaminen werden mit zwei Moll. Acetylendicarbonester Dihydropyridin-Abkommlinge gebildet, die sich rnit Brom aromatisieren lassen. Das Addukt des Cinnamyliden-anilins ermoglicht durch NMR-Analyse seines Dihydroderivats den Nachweis, welches der C-Atome des Dihydropyridinringes gesattigt auftritt. -Die aus Ketiminen und Acetylendicarbonester hervorgehenden 1.4-Dipole stabilisieren sich durch Protonwanderung zu Dienaminen. A. Schema der 1.4-Dipolaren Cycloaddition Als 1.4-Dip01 sei eine Verbindung ab -c -d definiert, die an a Elektronenlucke und positive Formalladung und an d mindestens ein freies Elektronenpaar, verbunden *) Walter Hiickel, dem verdienstreichen Forderer der theoretischen organischen Chemie zum 70. Geburtstag gewidmet.


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## Abstract Reaktion der 1,2,4‐Triazine **1b—1e** mit Acetylendicarbonsäure‐dimethylester (**2**) ergibt die Pyrrolo[2.1‐__f__][1,2,4]triazine **5b—5f**. Bei der Umsetzung von **1b** mit **2** ohne Lösungsmittel wurden neben **5b** auch das Pyrido[2.1‐__f__][1,2,4]triazin **7c** und das [1,3]Oxazin