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α-Eliminierungen bei alkalimetallorganischen Verbindungen, II. Synthese von Phenoxycyclopropanen aus Phenoxycarben und Olefinen

✍ Scribed by Schöllkopf, Ulrich ;Lerch, Ansgar ;Paust, Joachim


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1963
Tongue
English
Weight
877 KB
Volume
96
Category
Article
ISSN
0009-2940

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✦ Synopsis


Bei der Wmsetzung von Chlormethylphenyllther mit Basen in Olefinen bilden sich in befriedigenden Ausbeuten Phenoxycyclopropane. Eine Reihe von Indizien spricht dafiir, daB hierbei intermediar Phenoxycarben auftritt, welches sich an die olefinische Doppelbindung addiert. Die Cyclopropanbildung vollzieht sich stereospezifisch als cis-Addition; offenbar reagiert das Carben im Singulett-Zustand aIs Elektrophil. Bekanntlich kbnnen Carbene (Methylene) im Singulett-oder im Triplett-Zustand vorliegenz); als energielrmste Bastardisierung des Kohlenstoffatoms nimmt man im ersten Falle spz-Hybridisierung an, im zweiten sp-Hybridisierung. Von der Elektronenstruktur, die die Teilchen im Augenblick der Reaktion haben, hiingt ihr chemisches Verhalten ab2). Singulett-Carbene reagieren nach einem polaren Chemismus, und zwar im allgemeinen als Elektrophile auf Grund ihres freien p,Orbitals, wahrend Triplett-Carbene wegen ihrer beiden ungepaarten Elektronen radikalisches Verhalten zeigen. Zu den Teilchen mit Triplett-Zustand und radikalischem Charakter gehort beispielsweise das aus Diphenyldiazomethan erhlltliche Diphenylmethylen (I)3) oder das durch a-Eliminie rung von Lithiumtosylat aus a-Lithium-benzyltosylat hervorgehende Phenylmethylen (II)4).


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Die Umsetzung von Methyllithium, hergestellt aus Methyljodid und Lithium, mit Dichlormethylalkylathern oder Chlormethyldichlormethylather in Olefinen fiihrt zu Alkylcyclopropylathern bzw. zu Chlormethylcyclopropylathern. Der Mechanismus dieser Reaktion, bei der mdglicherweise Alkoxycarbene als Zwisc