I m Zuge unserer Untersuchungen iiber den Zusammenhang zwischen ehemischer Konstitution und oestrogener Wirkung auf dem Gebiet der tricyelischen Doisynolsauren wurden such tetracyclische Vertreter rnit einem 1,2-Cyclopentano-und einem 1,2-Cyclohexanotet,rahydro-phenanthren-bzw. Octahydro-chrysen-ske
Über Steroide.58. Mitteilung. B-Nor-monodehydro-doisynolsäuren. Über oestrogene Carbonsäuren XV
✍ Scribed by G. Anner; K. Miescher
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1947
- Tongue
- German
- Weight
- 433 KB
- Volume
- 30
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
B-Nor-monodeh ydro-doisynolsauren.
Uber oestrogene Carbonsauren XV von G. Anner und K. Mieseher.
(4. 11. 47.)
58. Mitteilung').
I m Laufe unserer Untersuchungen uber oestrogene, vom Phenanthren sich ableitende Carbonsauren der Doisynolsaurereihe (I) wurden auch analoge Vertreter von 4 anderen Ringsystemen hergestellt, namlich dem des Tetralins (Saure 112)), des 10,ll-Cyclopentano-naphthalins (SBure 1113)), des Cyclopentano-(Siiure IVl)) und Cyclohexano-tetrahydro-phenanthrens (Saure V)), wobei in den letzteren zwei Verbindungen die fur den Doisynolsauretypus charakteristischen beiden Alkylgruppen zur ringf ormigen Alkylenbriicke geschlossen sind.
Als weiteren Vertreter dieser Reihe haben wir nun auch die B-Nor-monodehydro-doisynolsaure (VI), eine Tetrahydro-fluorencarbonsaure (siehe auch Formel VIa), gewonnen, in der der RingB der Doisynolsiiure zum 5-Ring verengt ist. Wahrenddem die SBuren I1 bis V nicht oder nur sohr wenig wirksam sind, weist die B-Nor-monodehydro-doisynolsaure ( V I ) noch recht hohe oestrogene Aktivitat auf.
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## Abstract Die neue Synthese der α‐Bisdehydro‐doisynolsäure nach __Johnson__ ergibt nach unseren Untersuchungen neben dem erwarteten 1,2,3,4‐Tetrahydro‐phenanthren‐derivat zur Hauptsache eine Cyclopentanonaphtalin‐essigsäure, wie durch Dehydrierung und Verknüpfung des erhaltenen Produktes mit der
Thiazol-4-carbonsaure-azid. 5 g Thiazol-4-carbons~ure-ester1) werden mit einem geringen uberschuss von Hydrazinhydrat auf dem Wasserbad erwarmt, bis eine homogene Losung entstanden ist. Unter Aufschaumen bildet sich das Saurehydrazid. Das isolierte Produkt wurde mit Salzsame aufgenommen (10 cm3 konz