## Abstract Der auffallende Unterschied in den Absorptionsspektren und p__K__‐Werten zwischen Resorcinblau‐ und Orceinfarbstoffen wird durch sterische Mesomeriebehinderung und Wasserstoffbrücken erklärt und an farblosen Tetrahydroxybiphenylderiaten bestätigt.
Über Orceinfarbstoffe, XXV. Bildungsmechanismus und Synthese von Orceinfarbstoffen
✍ Scribed by Musso, Hans ;Ingomar Záhorszky, Uwe ;Beecken, Hermann ;Gottschalk, Ellen-Marie ;Krämer, Horst
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1965
- Tongue
- English
- Weight
- 953 KB
- Volume
- 98
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Der Mechanismus fiir die Orceinfarbstoffbildung wird im Sinne der Formelschemata 2 und 3 geklilrt. Hydroxy-hydrochinone reagieren mit Ammoniak iiber 4-Amino-resorcine zu Tetrahydroxy-diphenylaminen, die von Luft sehr leicht zu Indophenolen oxydiert werden. Diese addieren in alkalischer Lasung Resorcinderivate und spalten Wasser zu 7-Hydroxy-phenoxazon-( 2)-Derivaten ab. Diesem Schema entsprechend werden pund y-Hydroxy-orcein und am Chromophor sowie an den seitenstlndigen Ringen methylsubstituierte Hydroxyresorceine dargestellt. Bereits urn die Jahrhundertwende bemuhten sich Zulkowski und Peters 2), Herzig und WenzeP) sowie Henrich und Herold41 in vielen Arbeiten um den Mechanismus, nach dem die Orceinfarbstoffe aus Orcin, Ammoniak und Luft gebildet werden. Diese Versuche verliefen unbefriedigend, denn es gelang damals weder Zwischenprodukte abzufangen noch die Konstitution der Endprodukte zu erkennen. Es wurde lediglich festgestellt, daI3 nur solche Resorcinderivate orceinartige Farbstoffe liefern, in denen beide Hydroxygruppen und beide p-Stellungen zu den Hydroxygruppen unsubstituiert sind oder unter den Reaktionsbedingungen frei werden3). Auch die Rolle des zuerst von Henrich4) als Zwischenprodukt angenommenen 2-Amino-orcins (18b) konnte nicht geklht werden. Erst nachdem das Orcein in seine Komponenten getrennt und deren Konstitution ermittelt worden war, konnten Versuche zum Bildungsmechanismus hoffnuiigsvoll erscheinens). In der vorliegenden Arbeit werden die experimentellen Einzelheiten beschrieben, die den bereits k u n diskutierten Reaktionsablaufs-6) bei der Orceinfarbstoff bildung beweisen. Im folgenden werden alle Formeln, die sich vom Resorcin ableiten, mit a und die der Orcinreihe mit b bezeichnet.
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