Im Zusammenhang mit den Poly-oxymethylenen wurde auch das polymere A t h y l e n b x y d untersucht, um uber den Aufbau von hochpolymeren Verbindungen, bei denen die einzelnen Molekule ather-artig gebunden sind, weitere Kenntnis zu erhalten. Die polymeren Kohlehydrate sind nach der friiheren Auffass
Über hochpolymere Verbindungen. 81. Mitteilung. Über eukolloides Polyäthylenoxyd
✍ Scribed by Staudinger, H. ;Lohmann, H.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1933
- Weight
- 522 KB
- Volume
- 505
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
S t a u d i n g e r u. L o h m a n n , uber hochpolymere Yerbindungen. 41 0,2 g einer Natrium-Kalium-Legierung 15 Minuten geschut telt. Kierauf gibt man Tetl.amethyl-athylendibromid bis zur Entfarbung des Rohreninhaltes hinzu, saugt auf einer Glassinternutsche, die Seesand enthBlt, rasch ab und fugt zu dem Filtrat Wasser bis zur beginnenden Triibung. Das abgeschiedene Dihydrophenanthren-derivat schmilzt nach dem Umkrystallisieren aus Benzol + Methanol bei 231 bis 232,5 O (Blisch-Schmelzpunkt rnit der racemischen Verbindung ebenfalls bei 231-232,5').
Die Urehung in Chloroform = 04 (Rohprodukt bereits inaktiv).
50 mg des erhaltenen 4,B-Dimethoxy -9,lO-tetraphenyl-dihydrophemnthrens wurden 15 Minuten mit 50 mg einer Natrium-Kalium-Legierung in trocknem Dioxan unter Stickstoff geschuttelt. Nach dem Zersetzen mit Methanol und dem Ausspritzen mit Wasser gewann man das 0 , 0'-Dimethoxy-o", o"'-dibenxhydryl-diphenyl vom Schmelzp. 214 bis 215" und dem Drehungswert 0". uber hochpolymere Verbindungen. 81. Mittei1ung.l) n e r enkolloides Polyathylenoxyd; von fI. Staudinger und 12. Lohmann.2) [Aus dem Chemischen Universititslaboratorium Freiburg i. Brsg.] (Eingelaufen am 16. Marz 1933.) 3 , 1. D a r s t e l l u n g d e s E n -p o l y a t h y l e n o x y d e s . Durch Polymerisation von Athylenoxyd mit Kaliumhydroxyd, Trimethylamin, Zinntetrachlorid usw. werden j e nach Art und Menge des Katalysators Polyathylenoxyde vom Polymerisationsgrad 2-100 erhalten, also Produkte I) Vorherige Xitteilung: A. 602, 201 (1933). 2, Zugleich 3. Mitteilung uber Polyathylenoxyde. 1. Mitt. H. S t a ud i n g e r u. 0. S c h w e i t z e r , B. 62, 2395 (1929); 2. Mitt. im Buch: H. S t a u d i n g e r : Die hochmolekularen organischen Verbindungen -Kautschuk und Cellulose -. Verlag Springer Berlin 1932, S. 287; im folgenden als ,,Buch" zitiert. 9 Auf Wunsch der Autoren erst jetzt verBffentlicht. Die Schriftleitung.
📜 SIMILAR VOLUMES
Uber Polymere des Anethols ist sclion vielfach gearbeitet worden. Es existieren dimolekulare Polymerisationsprodukte, die man als Metanethol bezeichnet. Dieselben wurden durch Erhitzen von Anethol rnit geschmolzenern Zink~hlorid~) , weiter durch Behandeln von Anethol mit Eisen(I1I)chlorid in Ather
Reindarstellung des Paraffinlcohlenwasserstoffs aus Poly-mnylchlorid. 3 g phosphorhaltige Paraffinkohlenwasserst offc :tiis Poly-vinplchlorid werden mit 0,5 g Natronkalk vermengt und irn Hochvakuum destilliert. Der destillierte Kohlenwasserhtoff ist vollig phosphorfrei, schmilzt bei 81-84O und ist
Nach tier alteren Harries'schen Auffassung ist der Kautschuk ein Dimethyl-octadien, das sich als ungesattigte Verbindung infolge seiner Webenvalenzen assoziiert. Diese Auffassung hat Harries spater dahin erweitert, dass er grossere Ringe als Grundkorper des Kautschuks annahm3). Diese Anschauung ist
Die Ausbeute an Rohprodukt ist 90%. Die Substanz lost sich schwer in Alkobol, Benzol, Eisessig, etwas leichter in Pyridin und ziemlich leicht! in Xitrobenzol. 1,5-Dimethoxy-4,S-clibenzoplnaphthalin bildet, nus Nitrobcnzol umkrystallisiert, fast farblose rhombische BlLttchen vom Smp. 356-365O. Die An