Über hochpolymere Verbindungen, 20. Mitteil.: Über die Poly-äthylenoxyde
✍ Scribed by Staudinger, H. ;Schweitzer, O.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1929
- Weight
- 747 KB
- Volume
- 62
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Im Zusammenhang mit den Poly-oxymethylenen wurde auch das polymere A t h y l e n b x y d untersucht, um uber den Aufbau von hochpolymeren Verbindungen, bei denen die einzelnen Molekule ather-artig gebunden sind, weitere Kenntnis zu erhalten. Die polymeren Kohlehydrate sind nach der friiheren Auffassung Verbindungen, bei denen einzelne Zucker-Molekiile glucosid-artig, also ather-artig, zu einer langen Kette gebunden sind, eine Annahme, die mittlerweile durch die chemischen Untersuchungen von H a w or t h 7 einerseits und durch die rontgenographischen Arbeiten von K. H. Meyer und H. Mark4) andererseits eine exaktere Formulierung erhalten hat. Das einfachste Model1 der Verkniipfung von Kohlenstof€ketten durch Sauerstoif-Briicken stellt das Pol y -a t h yle nox y d dar :
📜 SIMILAR VOLUMES
## I773 Der so erhaltene Farbstoff (48 mg) bestand aus orangefarbigen, vielfach biischelig vereinigten Nadeln, die unter gekreuzten Nicols gerade Ausloschung zeigten. Schmp. 276O (Berl-Block, unt. Zers., nach vorangehender Dunkelfarbung). 2.888 mg Zur Analyse wurde bei IOOO iiber P,O, im Hochvaku
In friiherer Zeit wurde bekanntlich die Cellulose wie andere Polysaccharide fur hochmolekular angesehen, und zwar nahm man an, daf3 zahlreiche Glucose-9) resp. Cellobiose-Molekiile4) glucosidartig zu Ketten aneinander gebunden seien. Unbekannt war die GroBe des Polymerisationsgrades, also die Moleki