## Abstract Abbau von Bufalin‐acetat mit KMnO~4~ in Aceton gab 3β‐Acetoxy‐14‐oxy‐14‐__iso__‐ätiocholansäure und 3β‐Acetoxy‐14‐oxy‐14‐__iso__‐20‐keto‐pregnan‐21‐säure‐Lacton‐(21 → 14). Damit ist es zum ersten Mal^1^) geglückt, ein herzaktives Krötengift in zwei Steroidderivate bekannter Struktur übe
Über herzaktive Krötengifte (Bufogenine). 3. Mitteilung. Konstitution des Telocinobufagins
✍ Scribed by Kuno Meyer
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1949
- Tongue
- German
- Weight
- 450 KB
- Volume
- 32
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Rei der Aufarbeitung eines Chloroformextraktes aus Ch'an Su war in kleiner Menge ein Bufogenin der Formel C,,H,,O, isoliert worden, das mit keinem der bisher bekannten Bufogenine identisch war. Da sieh dieses neue Bufogenin bei der Chromatographie an A1,0, vie1 spater als die andern Bufogenine aus Ch'an Su von der Saule ablosen liess, wurde es als Telocinobufagin bezeichnetd)2).
Telocinobufagin unterscheidet sich von Bufalin, dessen Abbau mit KNnO, eindeutig gezeigt hattel), dass dieses Bufogenin bis auf die Natur des Lactonringes genau gleich gebaut ist wie Digitoxigenin, durch den Mehrgehalt einer HO-Gruppe. Da Telocinobufagin bei der Acetylierung mit Acetanhydrid in Pyridin wie Bufalin selbst nur eine Monoacetylverbindung liefert, war anzunehmen, dass es sich bei der zusatzlichen HO-Gruppe um eine tertiare oder cine unter den ublichen Bedingungen nicht acetylierbare sekundare HO-Gruppe (z. B. lip) handeln konnte. Eine Entscheidung zwischen diesen beiden Moglichkeiten brachte die Dehydrierung von Telocinobufagin mit CrO, in Eisessig. Dabei entstand ein Monoketon der Formel C2,H3,05, das nach kurzem Erwiirmen in Bisessigb) unter Verlust von 1 Mol. H,O in einen Stoff C24H,,0, uberging. Dieser zeigte in alkoholischer Losung im Eltraviolett selektive Absorption mit 2 Maxima, eines bei 300 m p und log E = 3,72, das andere bei 240 m p und log E = 4,23 (siehe Kurve). Ersteres entsprich t dem c",/?,y, 6-doppeltungesattigten Lactonring und das zweite einem cr,,!?-unges%ttigten Keton.
Demnach muss Telocinobufagin eine sekundare und zwei tertiare HO-Gruppen enthalten, und die Eigenschaften des Ketons (Telocinobufagon), unter so milden Bedingungen Wasser abzuspalten, wobei ein a,/?-ungesRttigtes Keton entsteht,, sprechen dafur, dass die eine tertiare HO-Gruppe zur sekundaren in ,&Stellung steht. Auf Grund dieser Ergebnisse und in Analogie zum Bufalin konnte dem Telocinobufagin somit die Formel V zukommen. Dank giinstiger Umstande konnte diese Annahme auf anderem Wege eindeutig bewiesen werden.
Mitteilungl).
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