Über die Umsetzung von Trisaminophosphinen mit Polyhalogenmethanen
✍ Scribed by Ried, Walter ;Appel, HansgüNter
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1964
- Weight
- 286 KB
- Volume
- 679
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Eingegangen am 20. Februar 1964 Die Reaktion zwischen verschiedenen Trisaminophosphinen (Phosphorigsauretrisamiden) und Tetrachlorkohlenstoff bzw. Chloroform wird untersucht. Die in einigen Fallen gebildeten Trisarninophosphin-dihalogenmethylene konnen nach Art einer WITTlGSChen Carbonyl-Olefinierung zur Darstellung von 1.1 -Dihalogen-olefinen herangezogen werden. Auf der Suche nach geeigneten Losungsmitteln fur die Darstellung von Trisaminophosphazinenl) haben wir beobachtet, daB Trisaminophosphazine mit Polyhalogenmethanen unter Unistanden heftig reagieren. LaBt man z. B. eine Losung von Trisdimethylamino-phosphin in Chloroform oder Tetrachlorkohlenstoff kurze Zeit stehen, so tritt unter Aufsieden heftige Reaktion unter Dunkelfarbung ein. Danach ist kein kupplungsfahiges Trisaminophosphin mehr nachweisbar. Fugt man jedoch absol. Ather hinzu, so fallt eine stark hygroskopische, weiBe kristalline Masse an. Die Wasserloslichkeit der so isolierten Produkte laBt auf die Bildung von Phosphoniumsalzen schlieBen, die sich in Form der schwerloslichen Perchlorate bzw. Pikrate isolieren lieBen. @ CHC1, + P[N(CH3),j3 -+ C1,CH-P[N(CH3),]3 C1' Merkwurdigerweise nimmt die Umsetzung von Tetrachlorkohlenstoff mit Tripiperidino-und Tri-morpholino-phosphin, also Verbindungen mit stark raunierfullenden Liganden, einen ganz anderen Verlauf. Zwar tritt auch hier eine heftigeReaktion ein, und es lassen sich salzartige Verbindungen isolieren, die schwerlosliche Perchlorate bzw. Pikrate bilden ; jedoch reagieren die waBrigen Losungen der salzartigen Produkte stark sauer, wie man es von einem hydrolysierenden Phosphoniumsalz nicht envarten sollte. Weiterhin betragt die Ausbeute an Phosphoniumperchlorat nur knapp 50 %,
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