Über die süßwasserbiologischen Forschungen in Dänemark
✍ Scribed by C. Wesenberg-Lund
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1910
- Tongue
- English
- Weight
- 754 KB
- Volume
- 3
- Category
- Article
- ISSN
- 1434-2944
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✦ Synopsis
Man hat mich oft gefragt, ob ich nicht einmal einen kurzen Bericht iiber die Einrichtung des siiBwasserbiologischen Laboratoriums Dinemarks schreiben wollte. Bisher habe ich dieses nicht getan, hauptsachlich weil das Laboratorium so klein ist, da8 daruber wirklich nur sehr wenig z i i berichten ist. Wenn ich mir nun, mehr als 10 Jahre nachdem das Laboratorium eingerichtet wurde, erlaube, ein paar Bemerkungen niederzulegen, geschieht es nur , weil ich mit den folgenden Arbeiten eine Publikationsserie uber Untersuchungen beginne, die nach anderen Prinzipien ausgefiihrt sind als die Untersuchungen auf anderen SiiDwasserstationen. Die Ursachen fur die Annahme dieser Prinzipien miissen in der Einrichtung des Laboratoriums gesucht werden. Es ist daher wohl zweckmaflig, ehe ich diese Publikationen beginne , dasselbe zu beschreiben und daran einige Bemerkungen uber die SiiBwasserforschungen in Danemak anzukniipfen.
Das Laboratoriumsgebaude ist nur ein kleines holzernes Haus, das Deckhaus des Schiffes ,,Ingolf ", das als Arbeitshaus fur die Naturforscher der Ingolfexpedition diente. Das ganze Haus ist nur ca. m lang und ca. 4'/2 m hreit und hat drei Raume, einen groBeren und zwei kleinere. 1897 wurde es durch Dotationen aus dem Carlsbergfond an die Ufer des Fursee gebracht und aufgestellt. Das Grundstuck wurde von Graf Schulin zu Frederiksdal geschenkt. Es war fur Sufiwasseruntersuchungen eine wahrhaft klassische Erde, weil eben in Frederiksdal O t t o Frederik Muller als Hauslehrer bei dem damaligen Graf Schulin seine siifiwasserbiologischen Untersuchungen ausgefuhrt hatte. Noch kann man mehrere seiner ,,PiscinaeU rnit Sicherheit nachweisen.
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## Abstract Das Süßungsvermögen von Süßstoffen ist temperaturabhängig. Um in Wasser dieselbe, auf Saccharose bezogene relative Süße zu erhalten, müssen bei Lösungen von 50 °C gegenüber solchen von 20 °C von Saccharin die 2,4‐ und von Cyclamat die 1,3fachen Konzentrationen eingesetzt werden. Die Süß
Auf einer meiner Exkursionen in der Niihe des Fursees befand ich mich einmal zufalligerweise aui Rande einiger gane ausgetrockueter Moortumpel. Dieselben waren von hangenden Weiden iiberwolbt, und nur menige Sonnenstrahlen vermochten das dichte Laub zu durchdringen. -Dann bemerkte ich plotzlich eini