## Abstract Ein Vergleich der Süßintensität von Süßungsmitteln ist mit Hilfe der Beziehung R(S) = R~m~(1 ‐ e^‐bRm‐1.S^) Möglich, welche die Abhängigkeit der Süßintensität R von der Konzentration S wiedergibt. Die Parameter b und Rm sind für jedes Süßungsmittel spezifisch und aus Unterschiedsschwe
Über die Süßungsfähigkeit von Saccharin und Cyclamat in Heißgetränken
✍ Scribed by Hoppe, K. ;Gassmann, B.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1979
- Tongue
- English
- Weight
- 373 KB
- Volume
- 23
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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✦ Synopsis
Abstract
Das Süßungsvermögen von Süßstoffen ist temperaturabhängig. Um in Wasser dieselbe, auf Saccharose bezogene relative Süße zu erhalten, müssen bei Lösungen von 50 °C gegenüber solchen von 20 °C von Saccharin die 2,4‐ und von Cyclamat die 1,3fachen Konzentrationen eingesetzt werden. Die Süßkraft nimmt wie in Wasser auch in Teeaufgüssen mit zunehmender Temperatur ab. Lediglich bei Cyclamatkonzentrationen hoher Süße ist dieser Effekt in Tee abgeschwächt. Der mit steigender Temperatur von Süßstofflösungen feststellbare Rückgang ihrer relativen Süße läßt sich bei der mathematischen Beschreibung des Reiz Antwort‐Verhaltens durch eine gleichsinnige Abnahme des Konzentrationskoeffizienten erfassen. Die Temperaturabhängigkeit der Süßempfindung kann nach dem Arrhenius‐Konzept erklärt werden. Die kritischen Incremente betragen für Saccharin 23 kJ und für Cyclamat ebenso wie für Fructose 8 kJ.
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