Mit Hilfe einer neuen Methode (Double Staircase) wurden fur die Verbindungen Acesulfam-K, Aspartam, Cyclamat-Na, Saccharin-Na, Glucose und Sorbitol intensitatsgleiche Konzentrationspaare mit Saccharose auf 6 bzw. 7 aquidistant abgestuften Niveaus mit je 4 Wiederholungen bestimmt. Fur die Exponentalf
Beiträge zur Psychophysik des Süßgeschmacks 3. Mitt. Über den Einfluß verschiedener Mischungen von Saccharose, Saccharin und Cyclamat auf die Süßintensität wäßriger Lösungen
✍ Scribed by Hoppe, K.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1981
- Tongue
- English
- Weight
- 372 KB
- Volume
- 25
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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✦ Synopsis
Abstract
Ein Vergleich der Süßintensität von Süßungsmitteln ist mit Hilfe der Beziehung
R(S) = R~m~(1 ‐ e^‐bRm‐1.S^)
Möglich, welche die Abhängigkeit der Süßintensität R von der Konzentration S wiedergibt. Die Parameter b und Rm sind für jedes Süßungsmittel spezifisch und aus Unterschiedsschwellen experimentell bestimmbar. Bei Kenntnis der Parameter einer Leitsubstanz sind diese Größen mit erhöhter Genauigkeit aus den relativen Süßen berechenbar. Die Invarianz der Süßskala wird durch die Mischung von Saccharose, Saccharin und Cyclamat und die Bestimmung der resultierenden relativen Süßen nachgewiesen. Das bisher als synergistisch bezeichnete Mischverhalten wird für Saccharin und Cyclamat bestätigt und berechnet sich durch einfache Addition der partiellen Süßintensitäten, was auf eine unabhängige Reizwirkung hinweist.
Es werden weitere 3 Typen des Mischverhaltens aufgezeigt und empirische Berechnungsformeln für die resultierenden Süßintensitäten angegeben, wobei jeweils eine mehr oder weniger starke Konkurrenz um die freien Rezeptorplätze angenommen wird.
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