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Über die Oxydation von aliphatischen Kohlenwasserstoffen mit Stickstoffdioxyd

✍ Scribed by Ch. Gränacher


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1920
Tongue
German
Weight
922 KB
Volume
3
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


Das Bestreben, auf synthetischem Wege Fettsauren aus Nichtfetten, wie z. B. den mineralischen Kohlenwasserstoffen, herzustellen, ist besonders in den vergangenen Kriegsjahren in den Vordergrund des Interesses getreten. Es ist daher nicht zu verwundern, dass man der theoretisch ja recht nahe liegenden Uberfuhrung der aliphatischen Kohlenwasserstoffe in Fettsauren durch einen Oxydationsprozess besonderes Augenmerk schenkte, indem uns einerseits das Mineralreich dieses Ausgangsmaterial in Form von Petroleum, Schmierolen, Vaselin und Paraffin in fast unbeschrankten Mengen liefert, anderseits auch ungesattigte und gesattigte aliphatische Kohlenwasserstoffe in betrtichtlicher Menge in den Braunkohlenteerolen enthalten sind. Die erfolgreiche Oxydation ungesattigter aliphatib2ier Kohlenwasserstoffe zu Fettsauren haben C. Hawies, R. Koetschnu und E. Fonrobert ' ) durchgefuhrt, indem es ihnen gelang, die im Braunkohlenteerol enthaltenen ungesattigten Kohlenwasserstoffe in Ozonide iiberzufiihren, und aus diesen Fettsauren abzuspalten. In den Spaltprodukten konnten neben den niederen Fettsauren hauptsachlich Laurinsaure, Myristinsaure, Palmitinsaure und Stearinsaure nachgewiesen werden3). Recht friihzeitig, wenn auch mit geringern Erfolg, sind schon Versuche zur Oxydation gesattigter aliphatischer Kohlenwasserstoffe zu hoheren Fettsauren unternommen worden. So haben Gill und Meusel ' ) die Einwirkung von Chromsauregemisch, Hofstattei, '), Fillipuzxi und Meusel ' ) sowie Pouchet ' ) die Einwirkung von rauchender Salpetersaure auf Paraffin studiert, und als OXJ= dationsprodukte in der Hauptsache die niederen fliissigen Fett-1) Auszug aus der €Iabilitationsschrift, Zurich 1920. Das Origirial liest 2) Ch. Z. 41, 117 (1917). 4) %. 1869, 65. im Chem. Institut der Univers. Zurich auf.


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