Über die Konstitution des Lycoramins (XI. Mitteil. über Lycoris-Alkaloide)
✍ Scribed by Kondo, Heisaburo ;Ishiwata, Saburo
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1937
- Weight
- 695 KB
- Volume
- 70
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
I i o n d o , Ishiwata. 2427 Z u s a m in e 11 f a ss u n g. ICs wird a11 drei verschiedenen MeBreihen die Genauigkeit uiid Keproduzierbarkeit Die Auflosung fcster Polymerer tragt verschiedenen Charakter. 1) Die Auflosungsgeschwindigkeit ist proportional der jeweiligen Menge auf-2) Die Auflosungsgeschwindigkeit ist iiber einen Teil des Gesamtablaufes konstarit . MaRgebeiid fur den Charakter des Vorganges ist die Gro13e des Losliclikeitsproduktes der aufgeschlammteii Polyoxymethylene zum Verhaltnis der Konstanten der Teilrraktionen. Als fleispiele werden Messungen an verschiedenartigen Produkten ausgefiihrt. cler ausgefiihrten Messungen diskutiert. geschliimmter Substanz. 409. Heisaburo Kondo und Saburo Ishiwata: uber die Konstitution des Lycoramins (XI. Mitteil. uber Lycoris-Alkaloide) . [Aus d. Pharmazeut. Iiistitut d. Kaiserl. Universitat Tokio.] (Eingegangen am 26. Oktober 1937.) Das L y ~o r a n i i n ~) , eines der etwa 8 Nebenalkaloide aus L y c o r i s r a di a t a , H e r b . , besitzt die Zusammensetzung C1,H2,03N, den Schmp. 120°, [c(];:-98.20. Es ist leicht loslich in kaltem Wasser, scheidet sich aber beim Zusatz von Neutralsalzen oder Alkali bald wieder olig ab. Das Lycoramin bildet ein J o d m e t h y l a t , C,,H,,O,N.CH,J, vom Zers.-Pkt. 308O. Die Base enthalt eine Methylimid-, eine Methoxyl-und zwei Hydroxylgruppen (D ia c e t y l -l y c o r a m i n vom Schmp. 95O). Die Base besitzt kein Phenolhydroxyl; sie lost sich weder in Alkali, noch gibt sie ein 0-Alkylderivat mit Dimethylsulfat. Dein Lycoramin kommt deshalb fofgende Teilformel zu : (CH.OH), C,,H,,O,N = CI,H,, f -OCH, . >N.CH, Das Lycoramin setzt dem Hof mannschen Abbau groSen Widerstand entgegen, so daB wir fast gar keine Methinbase isolieren konnten. Beim Abbau nach E n i d e aber gab es 2 Hydromethine: das eine, Hydromethin A genannt, C,,Hl,(OH)2(OCH,)N(CH,), vain Schmp. 96O, lieB si& nach E m d e nicht mehr weiter abbauen; das andere, B, vom Schmp. 14.50, entstand in so geringer Ausbeute, daS es nicht naher untersucht werden konnte. l? e s t s t e 11 u n g d e s P h e n a n t h r i d i n ker ns. Bei der KMn0,-Oxydation des Lycorainins in der Kalte wurden eine N e u t r a l s u b s t a n z (a) vom Schmp. 253" und m -M e t h o x y -p h t h a l s a u r ea n h y d r i d , Schmp. 90-9lo, nebst wenig O x a l s a u r e erhalten. Priiher + -H o n i o l y c o r i n genannt und als Cl,H,,O,N formuliert (C. 1932 11, 877-878). Da aber inzwischen bei der KMn0,-Oxydation der Base die Bildung der Neutralsubstanz . (a) C,,H,,O,N festgestellt wurde und daraus die ursprungliche Base durch elektrolytische Reduktion uach Taf el wieder gewonnen werden konnte, sind wir genotigt, den &en Namen und die Zusammensetzung anfs neue zu berichtigen.
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