## Abstract 2^ind^‐Äthylthio‐L‐tryptophan (**2a**) wurde aus L‐Tryptophan und Äthylsulfenylchlorid synthetisiert und mit H~2~O~2~ in Eisessig zu den zwei diastereomeren Sulfoxiden **2b** und **2c** oxidiert, die getrennt und kristallisiert wurden. Für die Kristalle von **2b** zeigt die Röntgenstruk
Über die Inhaltsstoffe des grünen Knollenblätterpilzes, LVI. Recyclisierung von Secophalloidin und Secophallisin zu den giftigen Muttersubstanzen und zu ungiftigen Diastereomeren
✍ Scribed by Munekata, Eisuke ;Faulstich, Heinz ;Wieland, Theodor
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1979
- Tongue
- English
- Weight
- 375 KB
- Volume
- 1979
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-3440
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✦ Synopsis
Abstract
Die durch milde Säurehydrolyse aus Phalloidin (1a) oder Phallisin (1b) erhältlichen Secolactone 2a und 2b werden durch Passieren einer Säule von Sephadex LH‐20 in 0.004 N Ammonium‐hydroxid‐Lösung in die Secozwitterionen 3a bzw. 3b verwandelt. An diesen gelingt nach Aktivierung als gemischte Anhydride mit Isobutyloxycarbonylchlorid die Recyclisierung zu den Muttersubstanzen 1a und 1b. Die nebenbei entstehenden, chromatographisch abtrennbaren, isomeren bicyclischen Peptide 4a und 4b werden als Diastereomere von 1a bzw. 1b erkannt, die sich durch die D‐Konfiguration der π‐hydroxylierten Aminosäure Nr. 7 von 1a und 1b unterscheiden. Diese Diastereomere sind bis 50 mg pro kg an der weißen Maus ungiftig, ihre UV‐Differenzspektren mit und ohne Actin unterscheiden sich von denen der giftigen Phallotoxine.
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