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Über die Giftstoffe des grünen Knollenblätterpilzes, XVIII Ergänzungen zur Phalloidin-formel; Ketophalloidin

✍ Scribed by Wieland, Theodor ;Schöpf, Albert


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1959
Weight
628 KB
Volume
626
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Abstract

Für den Phalloidin‐Baustein Threonin konnte jetzt die sterische Zuordnung, und zwar zur d‐Reihe, getroffen werden. Das als Lacton‐hydrochlorid isolierte γ.δ‐Dihydroxy‐leucin hat am α–und γ‐C‐Atom l‐Konfiguration. Die Aminosäure kommt als solche und nicht, wie früher berichtet wurde, als H~2~O‐ärmere β.γ‐ungesättigte Säure im Phalloidin (IV) vor.—Phalloidin läßt sich mit Perjodat unter Glykolspaltung in ein noch ebenso giftiges „Ketophalloidin”︁ (VI) verwandeln, das anstelle der Leucin‐artigen Seitenkette den Rest der α‐Aminolävulinsäure trägt.


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