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Über die Alkaloide aus Calebassen-Curare VIII. Zur Struktur von C-Toxiferin II

✍ Scribed by Wieland, Theodor ;Fritz, Helmut ;Hasspacher, Klaus ;Bauer, Armin


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1954
Weight
925 KB
Volume
588
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Unter den im sudamerikanischen Calebassen-Curare vorkommenden drei toxischen Hauptgruppen stellt das in Munchen erstmaligl) isolierte , ,Rotstoff "-Alkaloid, das mit dem Namen C-Toxiferin-I1 belegt wurde, den Hauptanteil dar. Dasselbe Alkaloid ist spater von P. K a r r e r und H. S c h m i d mit Calebassin und von uns als C-Strychnotoxin-I***) bezeichnet worden. Da sich seine Gewinnung aus einer vorgereinigten Gesamtalkaloid-Losung deshalb verhalt-nisma13ig einfach gestaltet, weil sein Pikrat am schwersten loslich ist, gelang es, soviel reines Material zu isolieren, daJ3 mit systematischen Struktur-Untersuchungen begonnen werden konnte. Durch *) VII. Mitteilung, Liebigs Ann. Chem. 580, 204 (1953). **) Dissertation Frankfurt (Main) 1954 ***) Um die irrtiimliche Vorstellung einer Beziehung zum Strychnin nicht aufkommen zu lassen, wollen wir doch den alten Namen beibehalten. Das Isomere Ia') heiI3t jetzt C-Toxiferin IIi.

  1. H. W i e l e n d , K. Biihru. B. W i t k o p , Liebigs Ann. Chem. 547, 156 (1941). Annalen der Chemie, 888. Band lo) J. H. R o s s , Analytic. Chem. 25, 1288 (1953). *) Derselbe Befund konnte such am Fluorocurin erhoben werden, woruber in einer spateren Mitteilung genauer berichtet wird. l*) K. A. Hofmann Ber. dtach. chem. Ges. 45, 3329 (1912); 46, 1637 (1913). *) 1800 ccm Methylathylketon, 90 ccm Cellosolve, 420 ccm Wasser.

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