## Abstract Die Aufhebung des Asymmetriezentrums am Kohlenstoffatom 8 durch β‐Aminocarbonsäure‐Spaltung ergibt ein identisches Lactam aus Lysergsäure und Isolysergsäure, was zur Formulierung dieser Isomeren als Diastereomere führt. Ihre hydrierbare Doppelbindung wird auf Grund des Vergleichs der Ab
Über die absolute Konfiguration der Lysergsäure. 1. Mitteilung über Spektropolarimetrie und 48. Mitteilung über Mutterkorn-Alkaloide
✍ Scribed by H. G. Leemann; S. Fabbri
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1959
- Tongue
- German
- Weight
- 732 KB
- Volume
- 42
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
I. Einleitung
Ein Vergleich dcr Rotationsdispersionskurven der vier isomeren Lysergsauren (Fig. 8) zeigt, dass allein die sterischen Verhaltnisse am Kohlenstoffatom 5 (Verkniipfung der Ringe C und D) fur cinen positiven oder ncgativen CoTTox-Effekt ausschlaggebend sind, und dass die Konfiguration am zweitcn Asymmetriezentrum, am Kohlenstoffatom 8, sich lediglich in additivem oder subtraktivem Sinn auswirkt.
Diese Fcststellung stimmt mit den von D JERASSI an Steroiden gemachten Brobachtungen ubercin, wonach Asymmetriezentren, die an Ringverkniipfungen bcteiligt sind, dcn ausschlaggebcnden Einfluss auf den spektropolarimetrischen Kurvenvcrlauf ausiiben.
Da sich gerade in der Spektropolarimctrie dic Heranziehung von stercochemisch eindcutig uncl analog gebauten Verbindungen bci der Abklarung der absoluten Konfiguration in der Steroid-und Terpenchemie schon vielfach bewahrt hat, schien es auch bei unsercr Problemstellung gegeben, durch die Synthese von stcrisch eindeutig gehautcn, hcterocyclischcn Vergleichssubstanzen diese Frage auf rein physikalischchemischeni Weg abzukliiren zu versuchcn.
11. Chemische Struktur und Rotationsdispersion
Dic bis heutc in der Iiteratur veroffentlichtcn spektropolarimetrischcn Daten hcschranken sich fast ausschliesslich auf cyclische Carbonylverbindungen ohnc Heteroatom, so dass es vor allcm notwcndig erschicn, abzuklaren, ob sich die Gesetzmassigkeiten der Rotationsdispcrsion, wie sie sich von den Arbeiten von DJERASSI l i l ) ahleiten lassen, auch auf analog gebaute Heterocyclen iibertragen lasscn.
Um diese Frage beantworten zu konnen, wurde die Synthese des A 4g4a-N-Methyloctahydro-chinolin-3-011s (VII A)lb) durchgefiihrt (Synthese A). Nach der Aufspaltung der racemischen Ketobase VII A niit den optisch aktiven lli-(p-toluy1)-weinsauren in dic optischcn Antipoden aVII A und BVIIA konntcn deren Kotationsdispersionskurven mit solchcn analog gebautcr Alicyclen verglichen werden.
Wie das Testosteron ein schwaches Absorptionsmasimum bei 310 mp (log E = 1,9) zeigt, so weiscn auch die heterocyclischen, a,,!%ungcsattigten Ketone uVI1 A und PVIIA ein solchcs auf, das allerdings nach 340 m p verschoben ist, und das sich in un-1) 47. ~l i t t c i l u n ~: Hclv. 42, 793 (1959).
📜 SIMILAR VOLUMES
## Abstract Es wurde gefunden, dass Lysergsäure und Lysergsäurederivate unter der Wirkung von Protondonatoren irreversibel in die isomere Benzindolinform, die das Naphtalinsystem enthält, umgelagert werden. Die Struktur des Umlagerungsproduktes der Lysergsäure wurde durch eine eindeutige Totalsynth
## Abstract The absolute configuration of natural lysergic acid was determined as (5 __R__:8 __R__) by ozonisation of 6‐methyl‐8‐methylene‐7‐keto‐ergolene and subsequent oxidation with performic acid to D‐N‐methyl‐aspartic acid which was identified in the form of its di‐n‐propyl ester.
## Abstract Durch teilweise Epimerisierung am C‐Atom 8 entstand bei der alkalischen Verseifung des DL‐Dihydro‐nor‐isolysergsäure(II)‐hydrazids eine neue isomere Dihydro‐nor‐lysergsäure, die Dihydro‐nor‐lysergsäure(II). Auf gleiche Weise bildete sich aus D‐Dihydro‐iso‐lysergsäure(II)‐hydrazid die bi