## Abstract Die Entmischungstemperatur von Schmalz und Anilin (Anilinpunkt) wurde zum Nachweis von raffiniertem white hog grease empfohlen. Verschiedene Faktoren, die diese Temperatur beeinflussen, wurden untersucht. Nur mit Bleicherde behandelte oxydierte Schmalze können auf diese Weise auf Grund
Über den Nachweis der Raffination von Schweineschmalz
✍ Scribed by Grau, R. ;Mirna, A.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1958
- Weight
- 240 KB
- Volume
- 60
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
Zum Nachweis der Bleicherden-Behandlung von Schweineschmalz haben H. P. Kaufmann und Mitarbb. die im UV-Spektrum auftretenden Veranderungen herangezogen. Bereits in einer fruheren Arbeit von uns* wurde versucht, aus der UV-Absorption des Unverseifbaren Hinweise auf eine Raffination zu erhalten, da zu erwarten war, dad unter den in der Praxis angewandten Bedingungen auch Umwandlungen in den iiblichen Fett-Begleitstoff en eintreten werden. In einer alteren Arbeit hat schon W. CiusaS die Vermutung ausgesprochen, dad die Bleicherden-Behandlung pflanzlicher Fette Umsetzungen im Unverseifbaren zur Folge hat. So stellten H. P. Kaufmann und Mitarbb.4 bei der Untersuchung der Sterin-Fraktion von Rub-und Rapsolen im Verlaufe der Raffination charakteristische Veranderungen fest. Nach no& unveroffentlichten Versuchen desselben Au-tors5 konnen z. B. aus Cholesterin in Beriihrung mit Aktiverden Bis-cholesterylather entstehen. Moglicherweise kann aber auch die sterinfreie Fraktion des Unverseifbaren bei der Raffination Veranderungen erleiden, die das UV-Spektrum beeinflussen; eingehendere Untersuchungen dazu fehlen jedoch no&. Da sich die urspriinglich angewandte Isolierung des Unverseifbaren nach den DGF-Einheitsmethoden (C-
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dieser Zeit von ca. + l l B o auf ca. + 30° ab und blieb dann konstant. Sodann wurde mit frisch gefalltem BaCO, neutralisiert, iiber wenig Kohle filtriert und eingedampft. Der Ruckstand wurde mit Aceton ausgezogen und lieferte 206 mg eines Sirups (XVI), der Fehling'sche Losung kraftig reduzierte. O