Über den Einsatz der MIDI-Technik zur Differenzierung von Bacteroidaceae
✍ Scribed by Nagy, E. ;Höhne, C.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1984
- Tongue
- English
- Weight
- 268 KB
- Volume
- 28
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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✦ Synopsis
Die einfache und materialsparende ,,Midi-Technik" erlaubt bei hinreichender Genauigkeit eine schnelle Differenzierung der intestinalen Bacteroidaceae. Die Resultate der in Mikrotiterplatten durchgefihrten biochemischen Testreihen werden vorgestellt.
Pyogene, durch anaerobe Mikroorganismen hervorgerufene Infektionen haben in der letzten Zeit sowohl von Seiten des Klinikers als auch des diagnostisch tatigen Mikrobiologen ein zunehmendes Interesse gefunden. Mit der wachsenden Kenntnis um die Bedeutung dieser Keime, insbesondere der Bucteroiduceae, wird eine zuverlassige und schnelle, aber auch einfache mikrobiologische Diagnostik immer dringlicher. Wegen des erhcblichen personellen, materiellen und zeitlichen Aufwandes bei der Isolierung und Identifizierung kann zum gegenwartigen Zeitpunkt eine endgultige Befundmitteilung oft nur mit einer unbefriedigenden Verzogerung erfolgen. Aus diesem Grunde sind zahlreiche Methoden erprobt worden, die bei hinreichender Genauigkeit eine Material-oder Zeitersparnis ermoglichen [9, lo], haufig aber eine Anaerobenkammer [14] bzw. das Gas-Pak-System [3, 81 benotigen. Auch die den gleichzeitigen Forderungen nach Zeit-, Personal-und Materialeinsparung bei einfacher Handhabung und ausreichender Genauigkeit am ehesten gerecht werdenden kommerziellen Systeme wie API oder Minitek sind auf die Verfugbarkeit geeigneter Anaerobenkammern bzw. des Gas-Pak oder ahnlicher Verfahren angewiesen [2,4-7, 9-1 I]. Da diese Verfahren dariiber hinaus einen betrachtlichen finanziellen Aufwand mit sich bringen, suchten wir nach einer gleichwertigen, jedoch kostengunstigeren Methode, wofiir sich die von THIRY [13] zur Differenzierung von aeroben Keimen und Clostridien angewandte MIDI-Technik (Microidentification) anbot. Material und Methoden Wir untersuchten 7 Referenzstarnme (B.fragi/is WAL 2885, B. o w u s NCTC 8483, B. owtus WAL 3025, B. theraiotaomicron NCTC 10582, B. thetaiotaomicron ATCC 8492, B. rheraiotaomicron WAL 3051 und B. vulgarus WAL 1887) sowie 133 aus klinischen Untersuchungsmaterialien isolierte Bacreroidaceae vergleichsweise mit der von BEERENS u. a. [I] angegebenen konventionellen Methode und der MIDI-Technik. Die gaschromatische Analyse der Fettauren erfolgte mit einem Gaschromatograph GCHT 18.3 (VEB Chromatron, DDR, Berlin) mit einem FID (H~HNE, SPIES und BROCKMANN, in Vorbereitung) nach den Angaben des VPI-Manual.
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## Abstract Unter analytischer Kontrolle der hergestellten Präparate wird an den Reaktionspaaren Tristerin/n‐Butyrylchlorid und Tributyrin/Stearoylchlorid gezeigt, daß die Säurechloride für die Zwecke einer reproduzierbaren, gesteuerten Umsäuerung ‐ vor allem bei vorgeschalteter Glycerinolyse ‐ ein