Athoxalyl-onanthsaure-ester, der langere Zeit gestanden hat, lost sich in der Kaliumcarbonatlosung nicht mehr auf. Das unlosliche Produkt gibt mit alkoholischer Eisen(II1)chloridlosung keine Farbung. E s liegt das CO-Abspaltungsprodukt des Athoxalylesters, d. h. der n-Amyl-malonsiiu-e-diathylester v
Über Bestandteile der Nebennierenrinde und verwandte Stoffe. 65. Mitteilung. Ätiocholandiol-(3α, 12β)-on-(17)
✍ Scribed by H. Reich; T. Reichstein
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1943
- Tongue
- German
- Weight
- 511 KB
- Volume
- 26
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Atiocholandiol-(3 a , 12 p)-on-(17) von H. Reieh und T. Reiehstein. (9. x. 43.) Das bisher unbekannte Atiocholandiol-(3cr, 12P)-on-(17) (I) stellt moglicherweise ein geeignetes Ausgangsmaterial fur synthetische Versuehe in der Reihe der Nebennierenrindenhormone dar. Um den Stoff zunachst einmal keiinen zu lernen, haben wir ihn durch direkte energische Oxydation von 3c(, 12/?-Diaeetoxy-cholansaure-methylester (111) nach der Methode von Ruxicka2) bereitet. Wie in ahnlichen Fallen entsteht bei dieser gewaltsamen Reaktion ein kompliziertes Gemisch verschiedenster Abbauprodukte, deren Trennung nieht ganz leicht ist, vor allem weil die Ausbeuten an den hier interessierenden Stoffen recht bescheiden sind. Die hufarbeitung erfolgte derart, dass das Reaktionsgemisch zunachst in saure und neutrale Anteile zerlegt wurde. Aus den letzteren liess sich durch direkte Krystallisation ein Teil unverandertes Ausgangsmaterial abtrennen. Die verbleibenden Mutterlaugen wurden alkalisch verseift und die reichlich entstandenen Sauren entfernt. Aus diesen liess sich noch etwas Desoxycholsaure gewinnen, ferner ein Lacton der Formel C,,H,,O, , das wahrscheinlich ein Monoacetat darstellt und dem von Miescher und Pischer3) bei der Oxydation von Cholesteryl-acetat-dibromid mit Chromsaure erhaltenen Lacton entsprechen diirfte. Durch energische Acetylierung konnte es in cin Diaeetat der Formel C2,H,00, ubergefuhrt werden. Der relativ geringen Menge an unverseifbaren neutralen Stoffen wurden die Ketone mit Girard's Reagens T4) entzogen und das Gemisch der nun wasserloslieh gewordenen Bestandteile fraktioniert mit Salzsaure gespalten. Die bereits bei einem pH von ca. 3 aus den Betain-hydrazonen freigesetzten Ketone enthielten zur Hauptsache Pregnandiol-(3a, l2/I)-0n-(20)~), des zur Reinigung und Identifizierung in sein Diacetat (IT) iibergefuhrt wurde. Die aus der Zwischenverbindung erst bei einem pH von ca. 0 abgespaltenen Ketone enthielten zur Hauptsache das gesuchte (I), das roh bei 169O schmolz. Die Reinigung
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## H e x a -o , p -m e t h y l -a z o p h e n i n . Durch sechsstiindiges Erhitzen von 5 g p-Nitroso-diphenylamin-hydrochlorid und 35 g m-Xylidin auf dem Wasserbad wurden in der iiblichen Weise 2,9 g Rohprodukt erhalten, die nach Umlosen aus 30 cm3 Benzoesaure-ester 2,2 g rote Plattchen vom Smp. 2