## Abstract L‐2,6‐Diamino‐4‐hexinsäure, geschützt an der 2‐Aminogruppe durch den 1‐(3,5‐Dimethoxyphenyl)‐1‐methylethoxycarbonylrest (Ddz), an der 6‐Aminogruppe durch den __tert__‐Butyloxycarbonylrest (Boc), wird mit dem Nonapeptidester H‐Pro‐Pro‐Phe‐Phe‐Val‐Pro‐Pro‐Ala‐Phe‐OMe (3‐OMe) verknüpft und
Über Antamanid, XXI. Synthese von Disulfid-überbrückten Analogen des Antamanids
✍ Scribed by Wieland, Theodor ;Abel, Karl-Josef ;Birr, Christian
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1977
- Weight
- 598 KB
- Volume
- 1977
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Abstract
Die linearen Dekapeptidvorstufen V1b und V1c für das Antamanid‐Analoge (AA‐Analoge) [Cys^1^, Cys^4^]AA (1a) sowie V2b und V2c für [Cys^4^, Cys^9^]AA (2a) wurden am polymeren Träger unter Verwendung der Boc‐Gruppe mit tert‐Butylthio‐ und Acetamidomethyl‐ geschützter Cysteinseitenkette synthetisiert. Nach Cyclisierung zu den AA‐Analogen 1b, 1c, 2b und 2c wurden die Schwefelschutzgruppen entfernt und durch Oxidation das innere 1,4‐Disulfid 1e mit 15‐ bis 20 proz. Ausbeute (neben einem dimeren Hauptprodukt) und das innere 4,9‐Disulfid 2e mit 85 proz. Ausbeute erhalten. Die Ausbeuteunterschiede entsprechen der durch Röntgenstrukturanalyse gesicherten^2–5)^ Konformation der AA‐Peptidkette. Die antitoxischen Wirksamkeiten (Tabelle 2) werden im Zusammenhang mit bereits bekannten Gesetzmäßigkeiten diskutiert.
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