## Abstract Es wird eine neue Methode zur Herstellung eines Gärsubstrates aus Melasse beschrieben, das sich bei der Verarbeitung verschiedener Melassen gut bewährt hat. Die mit allen Zusätzen in der Kälte zubereitete Melasselösung wird nur 5–20 min gekocht. Das Kochverfahren kann bei neutraler oder
Zur Wirkung des Kaliumhexacyanoferrats(II) bei der Herstellung von Melasselösungen für die Citronensäuregärung. 7. Mitt. Die Verteilung des Hexacyanoferrats(II) auf die Lösung und den Niederschlag bei verschiedenen Melassen und Kochverfahren und ihre Auswirkung auf die Citronensäuregärung
✍ Scribed by Leopold, H. ;Burian, M.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1977
- Tongue
- English
- Weight
- 856 KB
- Volume
- 21
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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✦ Synopsis
Abstract
Bei der Herstellung von Melassesubstraten für die Citronensäuregärung mittels verschiedener Kochverfahren wird die Verteilung des zugegebenen Kaliumhexacyanoferrats(II) (Hcf) auf Flüssigkeit und Niederschlag und ihr Einfluß auf die Citronensäureproduktion verfolgt. Die Menge beider Hcf‐Fraktionen ist von der Art der Melasse und der Substratzubereitung abhängig. Bet kleinen Hef‐Dosen werden zunächst die Schwermetalle ausgefällt, bei ihrer Steigerung gehen dann weitere Mengen in den Niederschlag, worauf die ersten Anteile davon auch in der Flüssigkeit erscheinen; erst dann setzt die Citronensäureproduktion ein. Der weiteren Steigerung des Hef in der Lösung geht die Bildung der Citronensäure parallel, die nach Erreichung eines Maximums konstant bleibt oder abfällt. Das Maximum der Citronensäure entspricht einer bestimmten Hef‐Konzentration in der Lösung, die je nach der Melasseart, der Herstellungsweise des Substrates und dem Pilzstamm verschieden ist. Außerdem soll für gute Citronensäureausbeuten beim Kochen des Substrates mindestens so viel Hef in den Niederschlag gelangen, daß sich wenigstens niedrige Hef‐Konzentrationen in der Lösung nachweisen lassen.
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