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Zur Methodik der „Submersgärungen”

✍ Scribed by Dr. Kurt Weigner; InG. Otto Weigner


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1950
Tongue
German
Weight
493 KB
Volume
22
Category
Article
ISSN
0009-286X

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Fur die Durchfuhrung von Garprozessen mit Schimmelpilzen (Gewinnung von Sauren, Antibiotika usw.) hat die Submerskultur steigende Bedeutung erlangt. Im Zusammenhang mit der Penicillin-Erzeugung haben wir in vielen Jahren') mancherlei Erfahrungen gesammelt, die f J r ,,Submersgarungen" von grundsatzlichem lnteresse erscheinen und daher mitgeteilt werden. Wir beschreiben vor allem einige laboratoriumsmafiige und halbtechnische Gerate und deren Handhabung.

Schuitelmaschinen

Die erstmals von A. J. Kluyver und H. C. PerquinP) beschriebene ,,Schuttelkultur" wurde zum Studium von Submersgarungen mit Schimmelpilzen ausgedehnt verwandt. Vor allem fur breit angelegte Versuchsreihen, die zur Ermittlung der gunstigsten Versuchsbedingungen stets erforderlid sind, hat sich diese Methodik als unentbehrlid erwiesen. Ferner benutzten wir rnit gutem Erfolg die Schiittelkultur zur Heranzuchtung des Impfmaterials fur Garungen in RiihrgefaDen aus Glas und in kleineren Kesseln. Es seien zwei Modelle beschrieben, die zur Aufnahme einer groDeren Zahl von Erlenmeyerkolben (300 cms) bestimmt sind3). Modell A, Bild 1, besteht aus einem Wagen, dessen Rader auf zwei Schienen gleiten, die auf Holzbocken befestigt sind. Der Antrieb (Motor, Exzenterscheibe und -stange) unter dem Wagen ergibt bei einem Hub von 6 cm 80 Hin-und 80 Hergange in der Minute. Der Wagen kann zwei Holzbretter mit je 50 Kolben aufnehmen, die mit Holzleisten und je 2 an den Kolben anliegenden Uhrfedern in ihrer Lage festgehalten werden. Modell B, Bild 2, hat 4 Etagen mit je 32 Kolben. Der auf der Deckplatte des Gestelles befestigte Antrieb bewegt die seitlich angebrachte Welle, die mit 4 Exzenterscheiben versehen ist. Jede Scheibe bewegt einen der 4 Wagen, der durch Federdruck s t h d i g gegen die Exzenterscheibe gedriickt wird. In die einzelnen Wagen werden Bretter eingeschoben, auf denen die durch Uhrfedern fixierten Kolben angeordnet sind. Die Wagen als solche konnen unabhangig voneinander aus dem Gestell entfernt werden. Die Schuttelbewegung (Hub usw.) ist die gleiche wie bei Modell A und 1aBt sich gleichfalls variieren. *) Unter Mitarbeit von EIisabeth Gusy. Chem.-1ng.-Technik 22. Jahrg. 1950 / Nr. 6


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