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Zur Lochkorrosionsneigung von austenitischen CrNiMo-Stählen in konzentrierten Ammoniumrhodanidlösungen

✍ Scribed by Dr. Günter Schmitt; Edith-Luise Schmeling; Dr. Bernd Rothmann; cand. chem. Hans-Joachim Schönfeld


Book ID
102936551
Publisher
John Wiley and Sons
Year
1978
Tongue
German
Weight
735 KB
Volume
29
Category
Article
ISSN
0947-5117

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✦ Synopsis


Abstract

Durch potentionstatische und potentiokinetische Polarisationsmessungen an verschiedenen 18 Cr‐10 Ni‐Stählen mit Molybdängehalten bis zu 4,3% in 25 und 45 proz. Ammoniumrhodanidlösungen wurde festgestellt, daß die Ursache der Lochkorrosion im Potentialbereich von –300 bis +250 m V ~H~ auf einer unvollständigen Passivierung beruht. Die Ausbildung stabiler Passivschichten wird hier durch die Bildung und lokale oxidative Wiederauflösung sulfidischer Deckschichten gestört. Oberhalb +250 m V ~H~ wirken Rhodanidionen in den schwachsauren Ammoniumrhodanidlösungen ähnlich wie Chloridionen als passivitätszerstörendes Agens. Die Durch potentionstatische Halteversuche ermittelten Grenzpotentiale der stabilen Lochkorrosion werden mit zunehmendem Molybdängehalt von –300 bis nach –150 m V ~H~ verschoben. Die geringste Lochkorrosionsneigung zeigte der Stahl mit dem höchsten Molybdängehalt.


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