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Untersuchungen zur Lochkorrosion (Lochfraß) von hochlegierten austenitischen Chrom-Nickel-Stählen und ferritischen Chrom-Stählen in halogenidhaltigen, wäßrigen Lösungen

✍ Scribed by Dr. Günther Pier; Wilhelm Schwenk


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1959
Tongue
German
Weight
561 KB
Volume
10
Category
Article
ISSN
0947-5117

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✦ Synopsis


Abstract

Die Einsatzmöglichkeit der chemisch beständigen Stähle in halogenidhaltigen, wäßrigen Medien wird durch die Erscheinung der Lochfraßkorrosion eingeschränkt.

Es wird gezeigt, daß bei der allgemein üblichen Prüfung in einer 10%igen FeCl~3~‐Lösung für die Lochfraßanfälligkeit nicht das Korrosionspotential, sondern der Polarisationswiderstand als elektrochemische Meßgröße kennzeichnend ist.

Als praktisches Schnellprüfverfahren hat sich der K~3~[Fe(CN)~6~]‐Test bewährt. Mit Hilfe dieser chemischen Indikation wird der Lochfraß‐Mechanismus als Aktiv‐Passiv‐Reaktion bewiesen. Das Auftreten der Lochfraßkorrosion ist an einen gewissen Potentialbereich gebunden, der durch Messung der Stromdichte‐Potential‐Kurve bestimmt werden kann.

In reiner lufthaltiger 5%iger Schwefelsäure ist bei Raumtemperatur nur die gleichmäßig transpassive Stahlauflösung möglich. In chloridhaltiger Schwefelsäure kann der Stahl gleichmäßig aktiv oder durch Lochfraß, dagegen nicht transpassive korrodieren. Durch einen Nitratzusatz zur chloridhaltigen Schwefelsäure wird die Lochfraßkorrosion zugunsten der transpassiven Korrosion inhibitiert.


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