## Abstract Es wurden 164 Humanmilchproben von 96 Müttern auf Rückstände an chlorierten Kohlenwasserstoffen dünnschichtchromatographisch untersucht. Die Nachweisgrenze betrug 0,005 ppm o, p′‐DDT, 0,01 ppm p, p′‐DDT bzw. p, p′‐DDD, 0,01–0,05 ppm p, p′‐DDE, γ‐HCH bzw. β‐HCH sowie 0,1 ppm für PCB. Be
Zur Kontamination von Oberflächen-, Regen- und Trinkwasser mit chlorierten Kohlenwasserstoffen
✍ Scribed by Engst, R. ;Knoll, R.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1973
- Tongue
- English
- Weight
- 891 KB
- Volume
- 17
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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✦ Synopsis
Abstract
In Anbetracht der nachgewiesenen ubiquitären Verbreitung der chlorierten Kohlenwasserstoffe in der Umwelt sind in jedem Oberflächenwasser Rückstände von Wirkstoffen, Isomeren und Metaboliten dieser Insektizide zu erwarten. Da für die Trinkwasseraufbereitung in verstärktem Maße Oberflächenwasser herangezogen wird, ist eine rechtzeitige Einschätzung der Trinkwasserquellen von großer Bedeutung, um mögliche Risikofaktoren beizeiten zu eliminieren.
Zur Ermittlung der Wasserkontamination wurden Oberflächen‐, Regen‐ und Trinkwässer aus der Umgebung der Stadt Potsdam auf Rückstände untersucht. Die von den Proben durch Ausschütteln mit n‐Hexan extrahierten Rückstände wurden ohne weitere Reinigung gaschromatographisch an 2 Säulen unterschiedlicher Polarität mit Elektronen‐Einfang‐Detektoren bestimmt. Die Nachweisgrenze betrug 0,01 ppb (μg/kg). Als Rückstände wurden p, p′‐DDT, p, p′‐DDE, p, p′‐DDD und Lindan nachgewiesen. Die höchsten Rückstandsgehalte enthielt das Oberflächenwasser (26 Proben) mit 0 bis 3,20 ppb DDT, 0 bis 0,98 ppb DDE, 0 bis 0,50 ppb DDD und 0,01 bis 0,67 ppb Lindan. In 9 Regenwasserproben wurden im Durchschnitt 0,19 ppb DDT, 0,05 ppb DDE, 0,02 ppb DDD und 0,08 ppb Lindan ermittelt. In den untersuchten 17 Trinkwasserproben konnten durchschnittlich 0,10 ppb DDT, 0,06 ppb DDE, 0,04 ppb DDD und 0,05 ppb Lindan nachgewiesen werden. In Regenwasser war in 2 Fällen noch α‐HCH vorhanden.
Die im Trinkwasser vorhandenen Rückstände müssen als unerwünscht angesehen werden, auch wenn die Gesamt‐DDT‐Aufnahme bei einem täglichen Trinkwasserkonsum von etwa 21 nur 0,4 μg beträgt. Andererseits erfolgt die tägliche Aufnahme unvermeidbar. Deshalb muß ebenfalls von dieser Seite aus die stufenweise Reduzierung des DDT‐Einsatzes in der DDR begrüßt werden.
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