Zur Kenntnis der Triterpene. (97. Mitteilung). Untersuchungen über die Lage der Doppelbindung im α-Amyrin
✍ Scribed by L. Ruzieka; O. Jeger; E. Volli
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1945
- Tongue
- German
- Weight
- 239 KB
- Volume
- 28
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Bei der Einwirkung von Phosphorpentovptl m f x-Amyrin entsteht das Z-a-Amyradien2), fdr welches Eweti, Gillam und Xpring3)
Grund des Absorptionsspektrums im U.T. (Xsximum 340 mp, log F = 4JS) die Anwesenheit zweier konjugierter, auf verschieclene Ringe verteilter Doppelbindungen gefolgert haben. Die Entstehiing einer solchen Verbindung lasst sich am einfachsten erklaren durch die Annshme, dass die Doppelbindung und die Hvclrovylgruppe in1 a-Aniyrin nahe benachbart sind. Die engliechen Autoren schlngen daher fiir das a-Amyrin die Teilfnrmel I T-or4), die im Gegensatz Zuni /?-Aniyrin durch die Lage drr Doppelbindung im Ringe B charnkterisiert ist, und fur I-a-Amyrsdien Formel 11, die auch wir kiirzlich zur Formulierung gewisser Umsetzungsprodukte cles a-*4myrins verwen-deten5). Inzn-ischen machten wir Beobachtungen, die gegen die Lage iler Doppelbindung des a-Amyrins im Ringe B sprechen.
Spring und rTickerstctff6) behandelten dss schon von Vesterberg ?) bereitete cc-Amyrenonol (111, nach SpritLg) (U.V. Xas. bei 250 mp7 log E = 4,O) mit Phosphorpentachlorid und erhielten dabei zwei isomere Wasserabspaltungsprodukte a-Amyrmlienon-I und a-Amyradienon-11, die wie das Ausgsngsmaterial eine Absorptionsbande bei 350 m,u7 log E = 4,l aufweisen.
Wir haben vorliiufig nur mit cc-Amyradienon-I gearbeitet, das bei weitem das Hauptprodukt der Wasserabspaltung vorstellt. Auf Grund des U.V.-Spektrums ware in dieser Verbindung die Anwesenheit des Chromophors C = C -CO -C = C moglich gewesen. Eine solche Gruppierung ist aber schon auf Grund der stark positiven Farbreaktion init Tetranitromethan wenig wahrscheinlich uncl konnte anf Grund
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