Vor 2 Jahren2) teilten wir die ersten Resultate der Untersuchung der sauren Produkte mit, die wir bei der Einwirkung von Chromtrioxyd auf Betulin-monoacetat erhielten. Unter den in reiner Form isolierten Verbindungen nimmt die Acetyl-betulinsaure nach der Ausbeute die erste Stelle ein. Die daraus du
Zur Kenntnis der Triterpene. (82. Mitteilung). Abbau des Diacetoxy-nor-lupanons und der Acetyl-betulinsäure zur Acetoxy-bisnor-lupandisäure
✍ Scribed by L. Ruzicka; Ed. Rey
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1943
- Tongue
- German
- Weight
- 524 KB
- Volume
- 26
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Die Acetoxy-bisnor-lupandisaure (VI) ist ein fur den weiteren Abbau am Betulin wichtiges Zwischenprodukt ". Wir haben daher versucht, diese Dicarbonsaure ausgehend von zwei schon fruher beschriebenen Oxydationsprodukten, die wir aus Betulin-diacetat erhalten hatten, herzustellen (Weg a und b ) . Ausserdem liefern die im folgenden beschriebenen ubersichtlichen Abbaureaktionen einen neuen Keweis fur die von uns gefolgerte Anwesenheit einer Isopropenylgruppe 3, im Kohlenstoffgeriist des Bet ulins . W e g a. Durch partielle Verseifung von Diacetoxy-nor-lupanon4) (I) wurde die primare Alkoholgruppe freigelegt unter Entstehung der Monoacetylverbindung (11), welche, rnit Chromsaure oxydiert, in die Acetoxy-nor-lupanonsaure (111) iibergeht. Nach der Veresterung rnit Diazomethan und nachherigen Verseifung der Acetylgruppe wurde eine Verbindung erhalten, welche sich nach naherer Untersuchung mit dem von Ruxicka und L a r n b ~t 0 . n ~) bei der Oxydation von Acetylbetulinsaure-methylester isolierten nor-Lupanolonsaure-methylester (IV) als identisch erwiesen hat. Damit ist die fur diesen Hetoester vermutete5) Formel sichergestellt. Die weitere Oxydation des Methylesters von I11 mit Selendioxyd in Eisessiglosung6) lieferte den gelben Acetoxy-nor-lupanonalsaure-methylester (V). Bei der Oxydation der a-Keto-aldehydgruppierung rnit Wasserstoffperoxyd wurde unter Abspaltung von Kohlendioxyd quantitativ der Acetyl-bisnor-lupandisaure-monomethylester (TI) gebildet. Als Zwischenprodukt dieser Reaktion muss eine a-Ketosaure auftreten, welche nicht gefasst werden konnte. Das Oxydationsprodukt wurde in Form seines Dimethylesters zur Analyse gebracht. Die Verseifung mit l-n. Kelilauge lieferte den Monoester (Formel VII mit verseifter Acetylgruppe).
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