𝔖 Bobbio Scriptorium
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Zur intestinal-enzymatischen Spaltung von Saccharose-Fettsäureestern

✍ Scribed by Ruttloff, H. ;Linow, F. ;Täufel, K.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1967
Weight
718 KB
Volume
69
Category
Article
ISSN
0931-5985

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✦ Synopsis


Saccharose-Ester der Palmitinsaure und der Gesamtfettsauren von gehartetem ErdnuDol wurden der Wirkung carbohydratischer und esteratisch/lipatischer Enzyme ausgesetzt und die entsprechenden Umsatzraten ermittelt, zum Vergleich wurden Mohn-, Sonnenblumenol, ErdnuDhartfett und Methylpalmitat in gleicfier Weise behandelt. Die Saccharose-Fettsaureester wurden im Intestinaltrakt von Schwein und Ratte an der Esterbindung zerlegt, jedoch -verglichen mit der entsprechenden Lipolyse der Triglyceridemit nur geringer Geschwindigkeit. Der Umsatz vollzieht sich vermutlich unter der Wirkung von Esterasen pankreatischer Herkunft, weniger von Lipasen. Nach Abspaltung der Fettsiiuren wird die zurudtbleibende Saccharose carbohydratisch hydrolysiert. Sur la scission intestinale-enzymatique des esters de saccbarose et dacide gras Du palmitate de saccharose et des esters de saccharose et d'acides gras totaux d'huile d'arachide hydrogenee ayant ete soumis a l'action des enzymes glucolytiques et esteraso/lipolytiques, on a determine les taux de conversion correspondants, comparativement a l'huile d'oeillette, l'huile de tournesol. I'huile d'arachide hydrogenee et au palmitate de methyle, traites de la meme maniere. Les esters de saccharose et d'acide gras ont ete decomposes a la liaison ester dans le tractus intestinal du porc et du rat, mais, compare avec la lipolyse correspondante des triglycerides, fort lentement. La conversion s'accomplit probablement sous l'action d'esterases d'origine pancreatique, moins des lipases. Les acides gras une fois detaches, le sacharose restant est hydrolyse d'une maniere glucolytique.

Die Saccharose-Fettsaureester gelten als nichtionogene, farb-, geruch-, geschmacklose, ungiftige Substanzen; sie werden als Wasch-und Netzmittel in der Lebensmitteltechnologie, als Emulgatoren bzw. Fliedhilfsmittel sowie als alterungsverzogernde Substanzen (z. B. bei Backwaren) vorgeschlagen. Auch zur besseren Ausnutzung von Viehfutter, als Verdauungshilfe bei schlechter Fettvertraglichkeit u. a. m. sollen sie anwendbar seinl-O. Je nach den Herstellungsbedingungen lassen sich 1, 2 oder auch mehr Molekule Fettsaure in die Saccharose einfuhren; in der Lebensmitteltechnologie besitzen jedoch nur die erstgenannten zwei Verbindungen Interesse. Die handelsublichen Erzeugnisse (Abb. 1) stellen Gemische mehrerer Komponenten dar, mit dem Mono-bzw. Diester als jeweiligem Hauptbestandteil (siehe Text der Abb. 1). Die Einesterung der Fettsaure

an mehreren Stellen der Saccharose moglich 57 B-14erfolgt bevorzugt a n den primaren Hydroxylgruppen, und zwar haupt-


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